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News / Großunternehmer sehen Nachholbedarf
Laut der Studie "Aktuelle Trends der HR-Communication" sind die Budgets für HR-Kommunikation zuletzt deutlich gestiegen
30.07.2012   News
Großunternehmer sehen Nachholbedarf
 
Fast alle (88 Prozent) der befragten deutschen Großunternehmen betrachten strategisch geplante HR-Kommunikation im Unternehmen als wichtig bis sehr wichtig. Gleichzeitig setzen weniger als die Hälfte der Befragten HR-Kommunikation strategisch ein. Dies geht aus einer Studie der Kommunikationsagentur Lux+ und der Personalmanagement-Beratung Dr. Geke & Associates hervor.

HR-Communication gewinnt zunehmend an Bedeutung, um Mitarbeiter zu motivieren und im Unternehmen zu halten (32 Prozent), um die Position als Arbeitgeber zu behaupten (28 Prozent) und um Recruitingprozesse zu steuern
(23 Prozent). Bei über 60 Prozent ist das Budget dafür in den letzten drei Jahren deutlich angestiegen.

41 Prozent der Befragten nutzen HR-Communication aktions- oder themeninitiiert. Knapp ein Drittel der Teilnehmer setzen HR-Kommunikation kontinuierlich auf Basis eines Jahresplans ein. Vor allem die Themen Change- oder Geschäftsprozesse, Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung sowie Identifikation, Motivation und Akzeptanz stehen ganz oben auf der Agenda.
Die Strategie
Weniger als die Hälfte (44 Prozent) der Befragten gaben an, HR-Communication strategisch zu planen. "Damit verfehlen sie die Chance, sich systematisch einen Vorteil gegenüber den Wettbewerbern erarbeiten zu können", geben die Autoren der Studie zu bedenken.

60 Prozent der Teilnehmer, die sich heute noch nicht mit strategisch geplanter HR-Communication befassen, gehen davon aus, dass es auch in Zukunft kein Thema für ihr Unternehmen sein wird. 40 Prozent der Teilnehmer geben an, sich in Zukunft mit der strategischen Planung der HR-Communication zu befassen.
Ziele von HR-Kommunikation
Für 40 Prozent der Studienteilnehmer steht ein frühzeitiger Informationstransfer an erster Stelle. 27 Prozent streben mit ihrer HR-Communication die Weiterentwicklung der Arbeitgebermarke an. Lediglich 3 Prozent verfolgen das Ziel, die Wahrnehmung des HR-Bereichs als Schnittstelle zu verbessern. "Möglichweise ist das der Grund, warum HR-Communication im Unternehmen zwar ankommt, aber nicht ausreichend strategisch umgesetzt wird", vermuten die Autoren.
Optimierungspotenzial
67 Prozent der Befragten schätzen den Optimierungsbedarf in der HR-Communication als hoch bis sehr hoch ein. Vermutlich greifen deshalb auch mehr als die Hälfte (56 Prozent) auf einen Support von außen zurück und arbeiten projektweise mit externen Agenturen zusammen, überwiegend mit spezialisierten Agenturen, schreiben die Autoren. Als Alternative dazu sind jedoch knapp die Hälfte der Unternehmen bereit, ihre Mitarbeiter im Bereich HR-Communication künftig weiter fortzubilden und ihnen Schulungen anzubieten.

An der Studie "Aktueller Stand und Trends in der HR-Communication" haben mehr als 80 Personalverantwortliche aus Dax 30 und MDax Unternehmen teilgenommen.

Die vollständige Studie kann bei Sandra Dropmann (sd@luxplus.de) angefordert werden.

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