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News / Esprit ersehnt Exklusivität
Zwölfhundertfünfzig Quadratmeter für ein neues Image: Esprit will edler wirken.
28.06.2012   News
Esprit ersehnt Exklusivität
 
Zurück zu den Kalifornischen Wurzeln
Feine Fischkreationen, Ingwer-Karotten-Eis und Champagner: Mit dem ungewohnt erlesenen Programm eröffnete das Modelabel Esprit Ende Mai den neuen Vorzeige-Laden in der Berliner Friedrichstraße. Er wirkt aufgeräumt, die Waren sind hochpreisiger als in den Esprit-Stores etwa am Kurfürstendamm.

Die Marke will künftig exklusiver und individueller auftreten, weg vom rot-weißen Billig-Image. Der Flagship-Store sei Teil des „Transformationsprogramms, mit dem das Unternehmen bis 2015 seine Marke nachhaltig stärken möchte“, sagte Frank Laue, Head of Retail Germany. Er verspricht, „ein Stück kalifornische Lebensart nach Berlin“ zu bringen. Dort hat Esprit seine Wurzeln, heute ist das Unternehmen auf den Bermudas registriert.

Jüngst erlitt Esprit in Deutschland den PR-Gau, als Produkte der Marke in den Restposten-Märkten von Kik auftauchten – das Management steuerte dagegen und bot Esprit-Kunden an, die bei Kik gekauften Produkte zurückzunehmen.
Schäden am Markenkern sind für Modeschöpfer fatal. Wolfgang Joop kann davon ein Lied singen. (gw)
 

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