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Günter Bentele, bald emeritierter Professor für Kommunikationswissenschaften und für die nächsten drei Jahre DRPR-Vorsitzender
29.05.2012   News
Günter Bentele ist neuer DRPR-Vorsitzender
 
Günter Bentele (Foto), 64, ist neuer Vorsitzender des Deutschen Rats für Public Relations. Der Leipziger Professor für Kommunikationswissenschaften gehört dem DRPR seit 1995 als Mitglied an und galt als Wunschkandidat für die Nachfolge von Richard Gaul.

Als wichtiges Ziel in nächster Zeit nannte der neue Ratsvorsitzende die weitere Professionalisierung der Ratsarbeit: "Mit der Trägervereinsgründung Anfang des Jahres, der neuen Struktur der Beschwerdeausschüsse des Rats und dem Deutschen Kommunikationskodex als modernes Regelwerk für ethische Kommunikation aller Formen von Public Relations bekommt die freiwillige Selbstkontrolle dieser Branche einen Professionalisierungsschub".

Günter Bentele ist seit 1994 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentlichkeitsarbeit/PR am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. 1989 bis 1994 war er Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Journalistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Im Rat leitet er aktuell das Redaktionsteam für den Deutschen Kommunikationskodex, welcher am 19. Juni in Berlin öffentlich diskutiert und anschließend verabschiedet werden soll.

Benteles Wahl war im Vorfeld der turnusgemäßen Neuwahlen am vergangenen Freitag erwartet worden und erfolgte einstimmig, nur der Kandidat selbst enthielt sich. Vorgänger Richard Gaul 65, langjähriger BMW-Kommunikationschef, kandidierte nicht für eine zweite Amtszeit.

Neben der Wahl von Günter Bentele zum Ratsvorsitzenden für die kommenden drei Jahre wurde Matthias Rosenthal, 48, Geschäftsführer und Gesellschafter von KOOB Agentur für Public Relations GmbH, erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Rosenthal begleitet dieses Amt seit 2005.

Ulrich Nies, Präsident der DPRG, dankte Richard Gaul in seiner Laudatio. Unter anderem habe der Rat unter Richard Gauls Vorsitz eine Vielzahl äußerst komplexer Ratsfälle vor allem zum Thema verdeckter PR abgeschlossen. Zudem habe sich der Rat in den vergangenen Jahren inhaltlich und strukturell weiter modernisiert.

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