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Cover der Brigitte-KommunikationsAnalyse 2012
09.05.2012   News
Welche Marken deutsche Frauen kennen und lieben
 
Aldi, C&A und Lidl sind unter den deutschen Frauen die bekanntesten Marken. Mit jeweils rund 98 Prozent Bekanntheit führen die drei Handelsunternehmen die Rangliste der Anfang Mai veröffentlichten Brigitte-KommunikationsAnalyse 2012 (KA) an, die alle zwei Jahre die Beziehung der deutschen Frauen zu Marken und ihre Einstellungen gegenüber den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen repräsentativ erforscht. 

Auf Platz vier folgt mit Nivea die bekannteste Kosmetikmarke, vor AEG und Deichmann.

Eine Kernbotschaft der seit 28 Jahren durchgeführten Analyse lautet den Machern zufolge: Bekanntheit ist zwar eine notwendige, Sympathie jedoch die entscheidende Voraussetzung, um aus Markenerfolg letztlich auch Markterfolg zu machen.

Hier liegt wie in den Vorjahren Nivea unangefochten vorn: 77,3 Prozent der Frauen zwischen 14 und 70 Jahren bekunden ihre Sympathie mit der Kosmetikmarke aus dem Hause Beiersdorf. Dove (69,0 Prozent), AEG (68,4 Prozent), Miele (66,6 Prozent) und Aldi (65,5 Prozent) auf den folgenden Plätzen komplettieren das Spitzenquintett der Sympathierangliste.
Neue Marken nutzen ihre Chance
Zwar konnten 41 Prozent der Marken ihre Bekanntheit erhöhen, gleichzeitig stieg die Sympathie nur bei 22 Prozent der bereits 2010 erhobenen Marken. Parallel dazu büßten nur 9 Prozent der Marken an Bekanntheit ein, aber 15 Prozent verloren Sympathiepunkte. Das zeigt: Eine gesteigerte Marken-Bekanntheit führt nicht automatisch auch zu mehr Sympathie der Konsumenten gegenüber der Marke.

In der Rangliste der Marken, die gegenüber der Voruntersuchung ihre Sympathiepotenziale am meisten ausbauen konnten, sucht man die (Noch-)Spitzenreiter vergeblich. Ganz vorn kann die junge Haarpflegemarke Syoss mit einem Zuwachs von 13,4 Zählern ihr Sympathiepotenzial auf 25,2 Prozent nahezu verdoppeln.

Auf den weiteren Plätzen zeigen Amazon (Handel, + 9,3 Prozent-Punkte), Jack Wolfskin (Mode, + 8,6 Prozent-Punkte), Grünländer (Käse, + 8,6 Prozent-Punkte), Tamaris (Schuhe, + 7,6 Prozent-Punkte) und Voltaren (Pharmazie, +6,9 Prozent-Punkte), dass in allen von der KA untersuchten Märkten aufstrebende Herausforderer die Positionen der etablierten Marken erfolgreich angreifen.
Frauen erwarten sozial verantwortliches Handeln
In den Informationsinteressen der Frauen zeigt sich eine Verschiebung weg von gesellschaftlichen Themen wie Politik oder Wirtschaft, hin zu einer Fokussierung auf das Private mit Themen wie Partnerschaft, Beruf und Karriere. Gleichzeitig sind umfassend nachhaltige und faire Produktionsbedingungen und soziales Unternehmensengagement für die große Mehrheit der Frauen inzwischen kaufentscheidende Kriterien und haben als solche reinen "Öko-" oder "Bio"-Deklarationen den Rang abgelaufen.

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