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News / Reputation des CEOs färbt auf die Firma ab
Wie stark die Einstellungen der Verbraucher gegenüber einer Firma von ihrer Einstellung gegenüber des CEOs beeinflusst wird, hat Weber Shandwick ermittelt
03.05.2012   News
Reputation des CEOs färbt auf die Firma ab
 
Der Marktwert eines Unternehmens hängt zu rund 60 Prozent von der Reputation seines CEOs ab. Gleichzeitig knüpfen knapp die Hälfte der Führungskräfte und Konsumenten das Image eines Unternehmens und seiner Produkte an die Reputation des Bosses. Das geht aus dem zweiten Teil der Weber-Shandwick-Studie "The Company behind the Brand: In Reputation We Trust" hervor, die sich mit dem Chief Executive Officer (CEO) als Kopf des Unternehmens befasst.

Knapp 30 Prozent der befragten Verbraucher geben an, dass sie regelmäßig oder häufig mit anderen über die Personen an der Spitze eines Unternehmens reden. Danach befragt, was ihre Unternehmenswahrnehmung beeinflusst, nennen etwa sechs von zehn Befragten die Stellungnahmen und Auftritte von Top-Führungskräften in der Öffentlichkeit als maßgebliche Faktoren. Besonders ausgeprägt ist diese Wahrnehmung bei den chinesischen (64 Prozent) und brasilianischen (72 Prozent) Verbrauchern.

"CEOs können nicht davon ausgehen, dass das was sie sagen und ihre Teams tun unbemerkt an der Öffentlichkeit vorübergeht", sagt Micho Spring, Vorsitzender der Global Corporate Practice bei Weber Shandwick. "Unternehmenskommunikation muss von der Spitze ausgehen, den richtigen Ton vorgeben und so die Marke formen."

Die Studie macht – so ein Fazit von Weber Shandwick - deutlich, dass die Reputation eines Unternehmens untrennbar mit der seines CEOs verbunden ist. Gemeinsam bilden Unternehmens- und CEO Reputation einen soliden Beitrag zum Marktwert einer Firma.

Weber Shandwick hat in Zusammenarbeit mit KRC Research von Oktober bis November 2011 1.375 Verbraucher und 575 Führungskräfte in Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar befragt. Die Studienteilnehmer kamen aus den USA und UK sowie aus den Wachstumsmärkten China und Brasilien. Für Deutschland wurden leider keine Daten erhoben.
 

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