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Hanning Kempe wechselt von Grayling an die Fleishman-Hillard-Spitze in Deutschland
17.04.2012   News
Hanning Kempe wird Deutschlandchef
 
Die Suche nach dem Deutschlandchef von Fleishman-Hillard hat ein Ende: Hanning Kempe (Foto), derzeit noch CEO des Wettbewerbers Grayling in Deutschland, traut sich den Posten zu.

Kempe wechselt zum 1. Juli zu Fleishman-Hillard. Schon im Mai übernimmt Wolfgang Lang (bisher Weber Shandwick) bei Grayling. Er wird von Frankfurt aus arbeiten und übernimmt die Verantwortung für alle Practice Groups, in denen Fleishman-Hillard in Deutschland seine Dienste anbietet. Neben dem Business in Deutschland wird Kempe auch einen Stuhl am EMEA-Management-Board bekommen, das von John Saunders geführt wird.

Das bisherige Management, Armin Huttenlocher, Chef des Berliner Büros und der Public-Affairs-Sparte, sowie Finanzchef Dirk Krieger bleibt im Amt, Kempe wird Sprecher. Zur erweiterten Chefetage in Deutschland gehören Armin Sieber, der zum Jahresanfang die Leitung Corporate Affairs übernommen hat, Stephan Kühne, seit Jahren Healthcare-Chef, Digitalchef Arne Klempert und Robert Belle - am Standort München nach dem Ausstieg von Markus Hermsen mittlerweile Tech-Chef.

Vor seinem Job als Deutschland- und Schweizchef bei der Agentur Grayling (ehemals Trimedia), führte Kempe seine eigene Agentur unter dem Namen Opcon Communication in Regensburg. Früher war er Pressereferent der CDU in Bonn und Pressesprecher des ehemaligen Verteidigungsministers Volker Rühe. Auf Unternehmensseite arbeitete Kempe sechs Jahre in der Konzernkommunikation von ABB in Zürich.

Kempes Vorgänger bei Fleishman-Hillard, Wolfgang Küsters, hat das Unternehmen Ende des vergangenen Jahres verlassen. Er hatte das Amt 2002 übernommen, 2004 die Zusammenführung der Firmen Fleishman-Hillard, Herald Communications und GPC unter der Marke Fleishman-Hillard Germany begleitet. Bereits im Herbst betrieb Fleishman-Hillard, offenbar unter Führung von John Saunders, die Suche nach einem neuen Kopf in Deutschland. Die ausführliche Personalsuche hatte in der Branche für etwas Wirbel gesorgt.

Die Agentur Fleishman-Hillard (gehört zur Omnicom Group) ist mit mehr als 80 Büros weltweit vertreten und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland aktiv. Im Vergleich zu dem Ruf, den die Netzwerk-Agentur weltweit genießt, blieb die deutsche Tochter in den vergangenen Jahren etwas hinter den Erwartungen zurück. Kempe soll das ändern.

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