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News / Social Media ist keine Domäne der Jüngeren mehr
Die Nutzung von Social Media steigt bei den Senioren und lässt bei den Jüngeren nach. (c) Deloitte
07.03.2012   News
Social Media ist keine Domäne der Jüngeren mehr
 
Ältere Nutzer nutzen zunehmend soziale Netzwerke und Smartphones. Die Generation der über-65-Jährigen sollte daher bei der Vermarktung mobiler Inhalte berücksichtigt werden. Dies geht aus einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte hervor. 

Die Mitgliederzahlen sozialer Netzwerke steigen in Deutschland weiterhin, aktuell sind 43 Prozent der Deutschen aktive Mitglieder sozialer Netzwerke, international sind es 49 Prozent. Doch die Nutzung steigt am stärksten bei den 65-75-Jährigen: 27 Prozent dieser Altersgruppe waren 2011 in Social Networks aktiv, nach 12 Prozent in 2010. Bei den jüngeren (14 bis 28 Jahre) sank der Anteil im selben Zeitraum erstmals von 69 auf 61 Prozent.
Ältere entdecken Smartphones
Die höchsten Zuwachsraten bei der Nutzung von Smartphones erzielte ebenfalls die Altersgruppe 65 bis 75: Nach 6 Prozent in 2010 nutzten 2011 schon 13 Prozent ein internetfähiges Mobilfunkgerät. Auch die Unternehmensberatung PwC hat zuletzt eine zunehmende mobile Social-Media-Nutzung prognostiziert. 
TV bleibt beliebt
Das Fernsehen bleibt in Deutschland über alle Altersgruppen betrachtet die beliebteste Medienaktivität (29 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist hier sogar ein Anstieg um zwei Prozentpunkte zu verzeichnen. Bei jungen Mediennutzern ist das Internet jedoch inzwischen beliebter als Fernsehen. 
Print nach wie vor gefragt
Der Stellenwert gedruckter Inhalte ist in Deutschland außerordentlich hoch. Während international 57 Prozent der Befragten gedruckte Zeitschriften auch bei gleichem Onlineangebot bevorzugen würden, sagen dies 71 Prozent der Deutschen. Dieser Zuspruch geht quer durch alle Altersklassen. 
Nutzergenaue Werbung gewinnt Akzeptanz
Kunden schätzen gezielte Werbeformen zunehmend. Bei den 29- bis 45-Jährigen stieg die Akzeptanz im vergangenen Jahr auf 36 Prozent von 28 Prozent im Jahr zuvor. Die Werte der älteren liegen darunter. Die jüngeren (14 bis 28 Jahre) hingegen sind aufgeschlossener: 44 Prozent würden mehr auf nutzergenaue Internetwerbung klicken, nach 41 Prozent in 2010. Im Durchschnitt liegt dieser Wert in Deutschland bei 34 Prozent - der geringste Wert im internationalen Vergleich. Dort liegt der Durchschnitt bei 49 Prozent. Warum Marketeers Gefahr laufen, die User mit penetranten Botschaften zu nerven, hat jüngst eine TNS-Studie untersucht. 

Deloitte hat in der Studie "The State of the Media Democracy" zum sechsten Mal die Mediennutzungsgewohnheiten der Konsumenten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, USA, Japan, Australien und Spanien untersucht. Deloitte verschickt die Studie

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