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News / Sieben Tage die Woche DPRG
03.07.2009   News
Sieben Tage die Woche DPRG
 

Die nach der Mitgliederversammlung im Lennebergwald am vergangenen Wochenende neu angestoßene Debatte um die Zukunft der DPRG kann den kommissarischen Geschäftsführer Michael Kalthoff-Mahnke (51) nicht aus der Ruhe bringen. „Wir werden ohne große Hektik die nötigen Schritte einleiten.“ Die nötigen Schritte, sie stehen in einem zwölfseitigen Schriftstück, das der DPRG-Vorstand nach einem Treffen im vergangenen Dezember in Worms beschlossen hatte und das deshalb nun auf den schönen Namen „Wormser Papier“ hört.

Priorität misst Kalthoff-Mahnke dabei dem Online-Auftritt der DPRG bei, der modernisiert werden müsse. Diskussions- und Forenelemente gehörten künftig mit Sicherheit dazu. Man müsse die Branche auch im Netz dort abholen, wo sie sich aufhält, sagt er etwas verklausuliert. Fast klingen Zweifel durch, ob „die Branche“ sich wirklich auf www.dprg.de aufhält. Einen Zeitrahmen für die Online-Reformen nennt er nicht.
Vorgegeben dagegen wurde ein solcher Zeitrahmen von den Mitgliedern beim Thema „kommunikationsmanager“, einem vom FAZ-Institut produzierten und von den Mitgliedern so wenig goutierten Hochglanzmagazin. Ein Jahr, bis zum 30. Juni 2010, will sich der Verband die Entwicklung noch ansehen, dann droht als Ultima Ratio der Ausstieg der DPRG. Das hätten die Mitglieder so entschieden, sagt Kalthoff-Mahnke, der sich aber zugleich zuversichtlich zeigt, dass es zu dieser letzten Konsequenz nicht kommt: „Wir sind im Gespräch mit dem FAZ-Institut, wie wir das Blatt näher an die DPRG heranrücken können, thematisch wie optisch."
Dass er, der in Dortmund eine Agentur für interne Kommunikation betreibt, der Berliner DPRG-Geschäftsstelle nur ein DiMiDo-Chef sein könnte, weist der seit dem 19. Mai amtierende Geschäftsführer zurück: „Ich bin immer bei der DPRG, sieben Tage in der Woche, egal ob in Berlin oder anderswo.“  (fb)
 

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