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Google Alerts ist das derzeit beliebteste Tool für das Webmonitoring
06.01.2012   News
Unternehmen bevorzugen Gratis-Tools
 
Webmonitoring betreiben viele Unternehmen und PR-Agenturen noch in größeren Abständen und wenig professionell. Das ergab eine Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor
Professionelles Webmonitoring sei in Unternehmen noch immer nicht selbstverständlich, schreiben die Initiatoren der Umfrage unter rund 2.500 Mitarbeitern von PR-Agenturen und Pressestellen.
Zwar beobachtet weit mehr als jede dritte Pressestelle das Internet täglich (37 Prozent) und jedes vierte Unternehmen wird dabei täglich von einer Agentur unterstützt (24 Prozent). Doch auch mehr als jede fünfte Pressestelle gab an, komplett auf ein Monitoring zu verzichten (22 Prozent). Rund jeder sechste Pressesprecher sichtet nur einmal monatlich seine Web-Clippings (16 Prozent). 
Größere Firmen sind überdurchschnittlich engagiert: Über 60 Prozent aller PR-Schaffenden, die in Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern arbeiten, informieren sich täglich. 
Zurückhaltender geben sich kleinere Firmen sowie Verwaltungen und Verbände. Kein Monitoring betreiben 26 Prozent der Unternehmen unter 50 Mitarbeitern und 29 Prozent der Verwaltungen und Verbände. Gleichzeitig wertet ein weiteres Drittel der Verwaltungs- und Verbandskollegen das Internet bereits täglich aus. 
Medienresonanz ist für 53 Prozent der Agenturen und Pressestellen die herausragende Motivation für regelmäßiges Monitoring. Jede dritte Pressestelle gibt an, Internetbeobachtung auch im Zusammenhang mit Krisen-PR zu nutzen. Ebenso viele sichten das Web, um den Wettbewerb im Auge zu behalten. 
Google-Alert ist dabei das beliebteste Werkzeug: Rund drei Viertel aller Befragten lassen sich über Google regelmäßig benachrichtigen. Doch gewinnen auch kostenpflichtige Webmonitoring-Services, die zusätzliche Features bereitstellen, an Fahrt. Knapp die Hälfte aller Agenturen und 40 Prozent aller Pressestellen setzen inzwischen auch auf kostenpflichtige Angebote. 
Die Hälfte aller Pressestellen plant aktuell keine Professionalisierung. Jede vierte Unternehmenskommunikation arbeitet an einer Verbesserung ihrer Tools. 

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