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News / Flop oder top?
21.11.2011   News
Flop oder top?
 
Social-Media-Kampagnen verleihen Unternehmen nicht nur eine transparente und kommunikative Anmutung, sie können auch dem Vertrieb nutzen. Dazu sollten PR- und Marketingleiter bestimmte Regeln beachten und vor allem belastbare Messinstrumente einsetzen, meint Manuel Hüttl und stellt eines vor.

Untersuchungen der weltweit tätigen Kommunikationsagentur Waggener Edstrom zeigen, dass mehr als 30 Prozent der Investitionen in Social Media keinerlei Nutzwert bringen. Dies liegt in den meisten Fällen an zwei Gründen: Zum einen herrscht Unklarheit darüber, wer die Einflussgruppen im Netz sind, zum anderen ist zu wenig strategisches Kalkül vorhanden, um die Wechselwirkungen zwischen Social-Media-Kampagnen und dem Vertriebsnutzen zu erkennen und effizient einzusetzen.

Die dem Internet innewohnende Dynamik macht Kommunikationsaufgaben noch komplexer. Dadurch haben sich auch die Aufgabenfelder von PR-Profis drastisch verändert. Ohne entsprechende Werkzeuge erscheint das World Wide Web zunehmend als ein hoffnungslos unübersichtlicher Raum. Um den heutigen Gegebenheiten besser entsprechen zu können, gelten für Marketeers neue Spielregeln, die es zu beherrschen gilt:
Return-On-Investment-Modelle (ROI) mit Kontrollmechanismen kombinieren: Wenn Marken nicht auf einer belastbaren ROI-Basis starten, werden Investitionen verschwendet.Die Meinungsmacher im Netz erkennen: Marketing- und Kommunikationsverantwortliche müssen die zu ihrem Unternehmen, ihren Themen, Produkten und Trends passenden Anspruchsgruppen genau kennen, um eine solide Basis für Entscheidungsprozesse zu haben.Agieren: einen themenbasierten Dialog in Gang setzen und diesen stetig analysierenBewerten und den Prozess wiederholen

Automatisierte Measurement-Tools
Automatisierte Anwendungen können von der Quantität bis zur Tonalität alles messen und damit umfangreiche Daten zur Wirkungsweise einer Kampagne bereitstellen. Um jedoch die verschiedenen Ergebnisse in einen Wirkungszusammenhang zu stellen, braucht es den „Faktor Mensch“. Waggener Edstrom hat einen Ansatz entwickelt, der beide Bewertungskriterien – automatisierte Messung und Analyse durch Experten – effizient integriert.

Mit dem Produkt „Ripple Effect“ können Unternehmen den Effekt von Produkteinführungen, die Wirkung ihres Messeauftritts oder Konsequenzen aus der Wettbewerbssituation erfassen. Darüber hinaus bereitet „Ripple Effect“ die Bedeutung einzelner Einflussnehmer für den Erfolg einer Kampagne anschaulich auf. Die Anwendung kann zudem aufzeigen, ob eine Kampagne auf die richtige Zielgruppe zugeschnitten ist oder wirkungslos bleibt.

Nur wenn Agentur und Kunde vom ersten Tag einer Kampagne an zusammenarbeiten, ihre Zielsetzungen und Erwartungen genau definieren und im Kontext des technisch Machbaren bewerten, können Investitionen auch nachhaltig mehr bewirken.


Manuel Hüttl ist Vice President bei Waggener Edstrom und verantwortet als General Manager die Geschäfte in den deutschsprachigen Ländern.

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