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News / Reaktion auf „Interessenvertretung als Zeichen lebendiger Demokratie“
Alexander Janke, PR-Berater
21.11.2011   News
Reaktion auf „Interessenvertretung als Zeichen lebendiger Demokratie“
 
Alexander Janke, PR-Berater aus Hamburg, entgegnet auf die Depesche aus Brüssel der November-Ausgabe des PR Report (Auszug):
Dass Dominik Meier in seiner Funktion als Lobbyist für Lobbyisten ein großes demokratietheoretisches Fass aufmacht, war so erwartbar wie unangebracht (...). Zwei Ergänzungen sind Meiers cleverer Selbstrechtfertigung seines Berufsstandes anzufügen: 1. Pure Einzelinteressenvertretung verstümmelt die demokratische Idee. Sich das Parlament als den legislativ verlängerten Arm der sich gegenseitig übertrumpfenden Einzelinteressen zu wünschen und für diesen unverhohlenen Massen-Klientelismus allseits Zustimmung zu erhalten, deutet nicht auf eine lebendige Demokratie, sondern auf eine degenerierte res publica (...). Spätestens wer sich in politische Angelegenheiten einmischt, braucht Vorschläge, die mit dem Argument des Gemeinwohls aufwarten können und nicht Einzelinteressen pausbäckig zum Ausdruck bringen (...).
2. Die Asymmetrie bei der Möglichkeit zur Interessenvertretung, (...) steht dem demokratischen Gedanken der Gleichheit vollkommen entgegen.
Den vollständigen Text gibt’s auf prreport.de.

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