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Computergestützt: die Analyseauswertung
27.10.2011   News
Wer fragt, ist der bessere Steuermann
 
Siemens hat seine interne Kommunikation bereits auf dem Kommunikationskongress und dem Fachtag für Kommunikations-Controlling seziert. Nun ist der Konzern für seine Methode ausgezeichnet worden. Die Erkenntnis klingt trivial, ist aber nicht leicht zu belegen: Menschen, die mit einem Medium zufrieden sind, nutzen dieses intensiver. Belastbare Zahlen zu dieser These kann Mark-Steffen Buchele liefern. Der Geschäftsführer der Leipziger Beratung aexea hat einen Bezugsrahmen für das Kommunikations-Controlling (K-C) erarbeitet, den der DPRG-Arbeitskreis Wertschöpfung und der Internationale Controller-Verein (ICV) 2010 in einem K-C-Grundmodell vorgestellt haben.
Erprobt hat dieses Modell unter anderem die Siemens AG. Seit 2009 bildet das „Internal Communications Performance Measurement“ den Status quo der internen Kommunikation ab. Anders als bei einer Medienresonanzanalyse nimmt diese Messmethode den Prozess von Kommunikation in den Blick und nicht nur dessen Ergebnis. Durch die Beantwortung von unternehmensindividuellen Fragen wie etwa „Wie gut kennen die Mitarbeiter die verschiedenen Medien?“ – „Wie zufrieden sind sie mit Formaten und Inhalten?“ – „Wie intensiv ist die Mediennutzung?“ entsteht ein Steuerungsrahmen über die einzelnen Wirkungsstufen von Kommunikation hinweg (Input, Output, Outcome und Outflow), den Kommunikationsmanager etwa für die Budgetplanung nutzen können. Preiswürdig, urteilte die Jury des Deutschen PR-Preises und stattete Siemens und aexea jüngst mit einer Trophäe aus.(bb)
Foto: aexea
 

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