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30.09.2011   News
Gefragt: Social-Media-Monitoring
 
Was sich in sozialen Netzwerken, in Foren und Blogs tut, wer welche Meinung zu Unternehmen und Produkten vertritt, haben immer mehr PR-Schaffende im Blick. Jeder Dritte führt ein spezielles Social-Media-Monitoring durch. 70 Prozent der PR-Profis gehen davon aus, dass die Beobachtung sozialer Netzwerke für ihre Arbeit in Zukunft noch wichtiger wird. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage des Analysedienstleisters Infopaq aus Kornwestheim.
Insgesamt 276 PR-Manager und Pressesprecher aus Unternehmen und Agenturen in Deutschland nahmen im August unter anderem dazu Stellung, welche Instrumente sie derzeit für das Kommunikations-Controlling einsetzen und welche Aspekte ihnen bei der Medienbeobachtung besonders wichtig sind.
Herausgekommen ist, dass 84 Prozent der Befragten immer noch den klassischen Pressespiegel beziehen und rund 74 Prozent kostenlose Anwendungen wie Google-Alerts nutzen. Ein professionelles Medienmonitoring nehmen 47 Prozent der Umfrageteilnehmer in Anspruch. 24 Prozent lassen in Medienanalysen die Tonalität der Beiträge und weitere qualitative Aspekte untersuchen.
Am wichtigsten ist den Befragten beim Monitoring, dass die Trefferquote stimmt (96 Prozent) und dass die richtigen Medien für die Beobachtung ausgewählt werden (ebenfalls 96 Prozent). Zudem wollen die Befragten die Informationen übersichtlich (91 Prozent) und zeitnah (85 Prozent) präsentiert bekommen. Die Hälfte der befragten PR-Profis nutzt die Medienanalyse täglich, 39 Prozent wöchentlich. Dabei haben die meisten der Befragten die deutschsprachige Region im Blick (97 Prozent). Auswertungen aus US-amerikanischen Quellen nutzen erst 26 Prozent.

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