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13.03.2009   News
Theorie und Praxis, Zerfaß und Güttler
 

Heute fällt in Hamburg die Entscheidung über die Nachfolge von GPRA-Präsident Dieter Schulze van Loon. Quasi als Begleitmusik dazu veröffentlichte der Agenturverband sechs Thesen zu Herausforderungen und Chancen für die PR in der Wirtschaftskrise.

Die Thesen basieren auf Studien der vergangenen zwölf Monate und einer „Fokusgruppen-Diskussion“ mit 15 PR-Entscheidern. Der da diskutiert hat, heißt Ansgar Zerfaß, lehrt in Leipzig, und seine Schlüsse aus Sekundäranalysen und Diskussion hat er auf 20 Seiten zusammengefasst, herunterladbar unter www.gpra.de.
Die sechs Thesen werden den neuen GPRA-Präsidenten durch die kommenden Krisenmonate begleiten: 1.Interne Kommunikation als Katalysator für Vertrauen und Visionen nutzen. 2. Konzentration auf wertschöpfende Zielgruppen und Konzepte. 3. Fokussierung der CSR-Kommunikation auf Legitimation statt Image. 4.Employer Branding als Schutzschild für Unternehmensmarken einsetzen. 5. Erschließung neuer Plattformen: Communities und Bewegtbild im Netz. 6. Differenzierte Priorisierung der Kommunikationsinstrumente anhand klarer Kriterien.
Ein bisschen „back to the roots“ plus ein paar Visionen – das also ist das Rezept der GPRA angesichts der tiefen Wirtschaftskrise. Harte Zahlen immerhin liefern fischerAppelt, Ergo und Media Consulta: Die Agenturen konnten ihren Honorarumsatz 2008 deutlich steigern, um elf (fA), zwölf (Ergo) und 12,5 (MC) Prozent. Während das Wachstum bei Ergo und MC auf Kundengewinne zurückzuführen ist, bleibt die Ursache bei fischerAppelt nebulös – Agenturboss Andreas Fischer-Appelt spricht vom Ausbau der Kerndisziplinen und einem optimierten Zusammenspiel. Angaben zu Gewinnen oder Verlusten machte keine der Agenturen.
Favorit für die GPRA-Präsidentschaft ist übrigens der Düsseldorfer Alexander Güttler, Chef der Agentur komm.passion. (fb)

 

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