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12.03.2009   News
Trotz Steigerung von Umsatz und Gewinn: RTL Group überweist Mutter Bertelsmann weniger Geld
 

Die RTL Group hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn leicht gesteigert. Beim Umsatz legte der TV-Konzern um 1,2% auf 5,8 Mrd Euro zu. Der Gewinn (Ebita) stieg um 2,0% auf 916 Mio Euro. Die Umsatzrendite liegt bei 15,9%. Wegen Wertberichtigungen u.a. beim britischen Fernsehsender Five schrumpfte das Netto-Ergebnis allerdings von 674 auf 296 Mio Euro. Entsprechend muss die Mutter Bertelsmann mit weniger Gewinn ihrer TV-Tochter auskommen.

Die deutschen TV-Sender der Gruppe haben trotz der sich anbahnenden Krise ihren Gewinn (Ebita) um 25,6% auf 422 Mio Euro gesteigert. Der Umsatz legte nur leicht von 1,9 auf 2,0 Mrd Euro zu. Die Produktionstochter Fremantle Media steigerte zum fünften Mal in Folge Umsatz und Ergebnis. Das Ebita stieg um 18,3%.
 
RTL-Group-Chef Gerhard Zeiler kündigte anlässlich der Vorstellung der Jahresbilanz neue Sparmaßnahmen im Konzern an. Als Reaktion auf eine "substanzielle Abkühlung bei den Werbebuchungen" konzentriere sich die TV-Gruppe auf ihr Kerngeschäft und überprüfe "überall Kosten und Strukturen". Das werde zu einer "deutlich niedrigeren Kostenbasis" führen. Angesichts der gebeutelten Werbemärkte und den kurzfristigen Buchungen der Kunden sei  es nicht möglich, eine verlässliche Prognose für das Gesamtjahr 2009 zu geben. Zeiler warnte aber schon mal die Bertelsmänner vor, dass die Gewinne 2009 aller Wahrscheinlichkeit nach gegenüber 2008 sinken werden.
 

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