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07.11.2008   News
Ein neuer und ein alter Branchen-Verband
 

Wer sich im Vorfeld über die Allianz Inhaber geführter Kommunikationsagenturen, kurz Aika, im Netz informieren wollte, schaute in die Röhre, beziehungsweise auf eine Website, die man nur mit Passwort und Benutzernamen betreten darf – ansonsten erscheint eine weiße Seite. Sehr einladend, sehr kommunikativ. Aber heute soll sie nun freigeschaltet sein: www.aika.de.

Gestern nun hat sich der Verband offiziell in Frankfurt am Main gegründet, wobei es ein Zufall ist, dass der Hauptinitiator, Herrmann Consult, ein Beratungsunternehmen gerade für Inhaber geführte Agenturen ist.
Sechs Agenturen, inklusive Herrmann und zuzüglich einer Rechtsanwaltskanzlei gehören zu den Initiatoren, die allesamt die Qualitätsanforderungen der Aika erfüllen. Diese beziehen sich, den ersten Verlautbarungen des Verbandes zu Folge auf Organisation, Projektmanagement, Controlling und Personalführung.
Ziel ist es, die Mitglieder gegenüber „Billigheimern“ (Agenturchef Wilhelm Herrmann) und den großen Agenturnetzwerken zu positionieren. Laut eigenen Angaben hat die Aika 30 Mitglieder, die sich aus unterschiedlichen Bereichen wie Webgestaltung, PR und Werbung rekrutieren.  
Anderen Verbänden wolle man keine Konkurrenz machen, heißt es seitens der Aika, sondern Qualitätsstandards unter den Mitgliedern etablieren. Am Ende steht dann ein Aika-Qualitätssiegel. Angeblich stehen schon weitere Bewerber in der Warteschlange, über deren Aufnahmeprozedere aber erst nach der offiziellen Gründung entschieden werden soll.
Da kommt es gerade zupass, dass sich der Arbeitskreis inhabergeführter Marketing- und Kommunikationsagenturen (aiw) soeben mit einer neuen Zukunftsstrategie aus der Versenkung erhoben hat. Konkurrenz ist aus der Richtung kaum zu erwarten, denn trotz der Umbenennung bleibt das „w“ im Logo  – und das steht für Werbung.  (pb) 

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