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News / GPRA führt pragmatischen Kurs fort
Vier Köpfe bilden die Spitze der GPRA (v.l.): Ion Linardatos, Heiko Kretschmer, Alexander Güttler und Uwe Kohrs
06.05.2011   News
GPRA führt pragmatischen Kurs fort
 
Die insgesamt 35 Mitglieder der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) haben heute eine „programmatische Neuorientierung“ ihres Verbandes beschlossen. Eine der Entscheidungen: Nachdem die GPRA den Streit um die Führungsrolle der PR für beendet erklärt hat, öffnet sie sich nun auch Agenturen mit „anderen Ausrichtungen“, etwa Social Media Relations oder Communications Controlling. Will heißen, dass nicht mehr die Disziplin entscheidend für die Aufnahme eines neuen Mitglieds ist, sondern dessen Verständnis für Kommunikation im Sinne des Verbands. Mit einer „großen“ Agentur aus einem anderen Bereich würden schon Gespräche geführt.
Im Gegenzug verschärft die GPRA, die ihren Hauptsitz von Frankfurt nach Berlin verlegt, ihre Qualitätsanforderungen. Dazu gehört auch, dass sich die Mitgliedsagenturen künftig alle drei Jahre einer Qualitätsüberprüfung werden unterziehen müssen.
Aus dem vierköpfigen Präsidium scheidet MSL-Chairman Axel Wallrabenstein aus. Er wechselt in der Deutschen Rat für Public Relations (DRPR), der unter anderen von der GPRA getragen wird, und wird den dort frei gewordenen Sessel von Gernot Mantz (ehemals pr nord) einnehmen. Wallrabensteins Schatzmeister-Posten im GPRA-Präsidium übernimmt Ion Linardatos von der Hamburger Agentur Straub & Linardatos.
Ein Vorsatz des Verbands: Er will „selbst in einen eigenen Stakeholder-Dialog treten und aktiv mit den Kritikern der Branche kommunizieren“. Nur wie ist noch offen. (fo)

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