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24.10.2008   News
Standort D: Ad Hoc trommelt für Logistiker
 

Die BRIC-Staaten, also Brasilien, Russland, Indien und China sowie ihre unmittelbaren Anrainer, nennt Wolfpeter Hocke, Chef der Gütersloher Agentur Ad Hoc PR, als Hauptbetätigungsfeld der aktuellen Logistik-Initiative der Bundesregierung. Ad Hoc hatte die europaweite Ausschreibung des Bundesverkehrsministeriums zur internationalen Vermarktung des Logistikstandortes Deutschland gewonnen.

Gemeinsam mit Konsortialpartnern in Hamburg und Berlin, darunter Zumwinkel-Berater Dieter Schweer, wird Hocke jetzt versuchen, seine Netze auszuwerfen und Unternehmen in Übersee für den Logistikstandort Deutschland zu begeistern. Ein Kernelement dieser Arbeit ist das soeben gegründete Logistics Council Germany (LCG, www.germany-gateway-to-europe.com). Das LCG soll als zentrale Informations- und Anlaufstelle für Unternehmen aus dem In- und Ausland fungieren.

Der innerdeutschen Standortkonkurrenz ist sich Hocke bewusst. Daher seien die verschiedenen regionalen Logistikinitiativen in das Konzept einbezogen: „Die Entscheidung, welchen deutschen Standort ein Unternehmen aus Indien oder Russland wählt, können wir natürlich nicht präjudizieren.“ Er spricht von einem „hehren Ziel“, alle Interessen unter einen Hut bringen zu wollen: „Letztlich muss das Unternehmen vor Ort entscheiden, ob es seine Waren von Baden-Württemberg, Bremen oder Leipzig aus verteilt.“ Als seine Strategie,  die potenziell interessantesten Interessenten an deutscher Logistik auszumachen, nennt er „die zehn wichtigsten Länder, die zehn wichtigsten Branchen und die jeweils zehn wichtigsten Unternehmen“. Dabei komme es insbesondere auf den persönlichen Kontakt an. „Pressearbeit im klassischen Sinn wird höchstens 20 Prozent ausmachen“. Dieser Tage ist Hocke bereits auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin unterwegs. Networken. (fb)

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