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News / Wer fehlt, verliert
Auf die zunehmende private Vernetzung sollten kommerziell orientierte Unternehmen reagieren
17.03.2011   News
Wer fehlt, verliert
 
Die Homepage allein reicht nicht mehr – Unternehmen, die den Weg ins Web 2.0 nicht finden (wollen), drohen unter anderem Wettbewerbsnachteile, besagt eine Studie.
Der PR-Agenturverband International Communications Consultancy Organisation (ICCO) sendet mit seinem jüngsten Trendbarometer positive Signale an die Branche aus. Demnach erwarten 83 Prozent der befragten Agenturköpfe aus 19 Ländern in diesem Jahr Honorarzuwächse. Und wie nicht anders zu erwarten: Wenn Wachstumsfelder genannt werden, dann liegt der Bereich der digitalen Kommunikation deutlich vorn. 90 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen hier von Geschäftszuwachs aus.
Die ICCO-Ergebnisse werden für Deutschland von Aussagen des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) gestützt. Er rechnet damit, dass vor allem mittelständische und kleine Unternehmen die Möglichkeiten direkter Kommunikation intensiver nutzen würden. „Entsprechend nehmen Social Media-Aktivitäten und -Budgets auch 2011 weiter deutlich zu“, sagt Mike Schnoor vom Bewegtbild-Netzwerk sevenload.
Unternehmen, die diesen Weg nicht gehen und den Social Media fernbleiben, müssen mit einem Bedeutungsverlust rechnen, hat das Forschungsprogramm „Next Corporate Communication“ der Universität St. Gallen ermittelt. Auf Grundlage dieser Studie hat die Managementberatung Mücke, Sturm & Company fünf Risiken eines Verzichts von Unternehmen auf Social Media zusammengestellt:
1. Verlust an Relevanz; 2. Negative Brandingeffekte; 3. Fehlende Interventionsmöglichkeiten; 4. Wettbewerbsnachteile durch mangelnde Wissensverarbeitung und 5. Sinkende Mitarbeiterbindung.
Eine Zusammenfassung der Untersuchung „Strategic Insight Social Media“ von Mücke Sturm & Company kann kostenlos unter dialog@muecke-sturm.de angefordert werden.(fo)

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