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Neuland für das Williams-Team: Erstmals holt sich das Unternehmen eine PR-Agentur an Bord
17.03.2011   News
Nicht der Renner
 
Pelham Bell Pottinger kommuniziert Gang des Formel-1-Rennstalls Williams an die Frankfurter Wertpapierbörse.
Im März sollen auf dem Frankfurter Börsenparkett zum ersten Mal die Wertpapiere des Ende der 1960er Jahre gegründeten Rennstalls gehandelt werden, verkündete Pelham Bell Pottinger auf einer Pressekonferenz Anfang Februar. Mit den erwarteten 80 Millionen Euro und der neuen Eigentümerstruktur soll die Zukunft des Unternehmens gesichert werden. Ein mehrfacher Neuanfang: Für diesen Anlass arbeitet das Formel-1-Team in Sachen Finanz- und Unternehmenskommunikation erstmals mit einer Agentur zusammen.
Bei Pelham Bell Pottinger beraten Managing Director James Henderson und Director Gavin Davis den Kunden zunächst in allen Angelegenheiten rund um den Börsengang. Darüber hinaus soll die Agentur längerfristig Investor Relations und Unternehmenskommunikation des Rennstalls betreuen.
Die Struktur der neuen Williams Grand Prix Holdings Plc muss sich vor allem ändern, weil Mit- begründer und Cheftechniker Patrick Head seinen Anteil von 24 auf sechs Prozent reduzieren will. Die Einnahmen aus dem Verkauf von 27,5 Prozent an potenzielle Anleger werden offenbar vor allem für seine Auszahlung benötigt. Teamchef Frank Williams wird mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent weiterhin Mehrheitsaktionär sein.
Bleibt die Hoffnung auf bessere Perspektiven in der Formel 1. Die sportlichen Glanzzeiten liegen schon einige Jahre zurück. Zudem schreibt das zweite Geschäftsfeld bei Williams, die Entwicklung von Hybridmotoren, noch rote Zahlen. Die Aktiennachfrage von Privatkunden sei „nicht vorhanden bis verhalten“, zitierte die „WirtschaftsWoche“ einen Makler von Lang & Schwarz.(hds)
Foto: British GP - Williams

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