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25.07.2008   News
Versöhnlich vergeben
 

Noch kein Ende, aber alles gut. Die Hamburg Marketing GmbH (HMG) und die GPRA haben sich am Dienstag während eines „konstruktiven und zielführenden“ Gesprächs wieder versöhnt, heißt es. Vorausgegangen war eine Ausschreibung der HMG vom 30. Juni, für die der Einsendeschluss heute endet.

Doch nicht nur den engen Zeitrahmen monierte Dietrich Schulze van Loon in seiner Funktion als GPRA-Präsident in einem Beschwerdebrief an HMG-Geschäftsführer Thorsten Kausch. Darüber hinaus habe die HMG bei ihrer Suche nach einer Agentur, die den Nutzen der Marke Hamburg für Multiplikatoren und Entscheider klar machen soll, auf ein zweistufiges Verfahren, das in eine Präsentationsrunde mündet, verzichtet. Grundsätzlich scheint dem GPRA-Chef die ganze Sache unausgegoren. Der Maßnahmenzeitraum betrage nicht einmal ein Jahr, und das Budget von 80.000 Euro sei „unrealistisch“.
Zeitmangel räumt Kausch ein. Daher habe man sich für ein „schlankes“ Verfahren entschieden. Daher gebe es auch kein Pitch-Honorar. An dem Verfahren der aktuellen Ausschreibung könne man zum jetzigen Zeitpunkt nichts mehr ändern, so Kausch.
Schulze van Loon blieb daher bei seiner Aussage, dass GPRA-Agenturen sich nicht an der Ausschreibung beteiligen werden, zeigte sich aber dennoch versöhnlich. Denn: Noch ist nicht aller Tage Abend. Kausch und seine Kollegen wollten die Eingänge kommende Woche begutachten. Wenn die Vorschläge nicht der erhofften Qualität entsprächen, müsse man mal weiterschauen. Künftig, so eines der Gesprächsergebnisse, wolle man den Einwänden der GPRA Rechnung tragen.
Doch letztendlich verwundert, dass die HMG unter Zeitdruck steht. Denn das 2004 gegründete Vermarktungsunternehmen stand schon mehrfach in der Kritik, zu behäbig zu arbeiten. (pb)
 

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