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News / ZEHN FRAGEN AN …
Dorothee Hutter,Jahrgang 1964, leitet seit April 2006 die Unternehmenskommunikation der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn. Im Juni 2010 wurde sie in den Vorstand der Global Alliance for Public Relations and Communication Management berufen. Den Einstieg in die PR fand die Rheinländerin 1991 bei der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe in Köln. Es folgten Stationen bei der Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) und der InWent – Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH, wo sie jeweils die Kommunikation verantwortete.
15.03.2011   News
ZEHN FRAGEN AN …
 
Welche Qualitäten sollte eine Pressesprecherin haben?
Eine hohe Leidenschaft für das Thema, das sie vertritt – und gleichzeitig die Fähigkeit zur Distanz, um zwischen „drinnen“ und „draußen“ gut vermitteln zu können.

Was ist Ihr größter beruflicher Erfolg?
Wenn eine kommunikative Inszenierung ganz leicht und selbstverständlich wirkt, und niemand die viele Arbeit sieht, die dahintersteckt – und der Gewinn des Internationalen deutschen PR-Preises 2009.

Worin sehen Sie derzeit Ihre größte berufliche Herausforderung?
Wir stehen kurz vor einer Fusion: Die kommunikative Gestaltung ist die Königsdisziplin unseres Fachs.

Welche Kommunikationsleistung hat Sie am meisten beeindruckt?
Die Imagewechsel bei der Fußball-WM: die deutsche Elf, die ein junges, buntes Bild von Deutschland gezeigt hat und die südafrikanischen Gastgeber, die sich professionell und herzlich präsentiert haben.

Welches (Trend-)Thema halten Sie dieser Tage für überbewertet?
Das massenhafte Ausbreiten der Social Media. An den Niedergang der Printmedien glaube ich auch nicht.

Welches ist Ihr Lieblingsclaim/slogan?
Ist zwar schon ein bisschen älter, ich finde ihn aber immer noch gut: „Nichts ist unmöglich“ von Toyota.

Für welche/s Marke/Unternehmen/Produkt würden Sie gerne mal tätig werden?
Einen spannenderen Job als meinen derzeitigen gibt es kaum – aber Pressesprecherin einer Persönlichkeit wie Nelson Mandela zu sein, wäre auch nicht schlecht.

Vor welcher Kollegin/welchem Kollegen haben Sie besonderen Respekt und warum?
Vor meinem Team. Es arbeitet fröhlich, geduldig, hoch professionell und mit viel Kreativität und Energie.

Über welchen Komiker/Humoristen können Sie gut lachen?
Ich mag Konrad Beikircher sehr, der mit liebevollem Humor den „Rheinländer an sich“ beschreibt.

Bitte ergänzen Sie: „Wenn ich einen Wunsch frei hätte…
... dann würde ich ein Jahr lang mit dem Hausboot über die Flüsse und Kanäle Europas gondeln.“
Foto: GTZ/Ostermeier
 

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