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News / Lobbyisten haben einen guten Ruf
15.03.2011   News
Lobbyisten haben einen guten Ruf
 
Als „In Ordnung“ empfinden es 48 Prozent der Deutschen, dass Lobbyisten in Berlin und Brüssel Interessen von Unternehmen, Verbänden und anderen Organisationen vertreten. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative forsa-Umfrage. Im Juli hatte das Meinungsforschungsinstitut im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung 1.001 Personen zur Lobbyarbeit befragt. Vor allem junge Menschen finden demnach außerparteiliche Interessenvertretung richtig (63 Prozent). Jeder dritte Befragte schätzt den tatsächlichen Einfluss auf die Politik jedoch als „zu gering“ ein. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind 36 Prozent der Meinung, dass der Einfluss von Lobbyisten zunehmen sollte. Dagegen empfinden die meisten Über-60-Jährigen die Bedeutung von Interessengruppen auf politische Entscheidungen als zu hoch. Hierzulande wird zurzeit über die Einführung es Pflichtregisters für Lobbyisten gestritten, in dem Budgets, Auftraggeber und Themen offengelegt werden müssen.

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