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News / Verwirrung um Emanate
15.03.2011   News
Verwirrung um Emanate
 
Zum Start einer Zweitmarke von Omnicom in Deutschland kursierten zunächst höchst widersprüchliche Informationen.
Hintergrund ist die Eingliederung des Münchner Ketchum-Standortes in die Pleon-Organisation – ein Prozess, der sich Beobachtern zufolge nicht ohne Schwierigkeiten gestaltet. Zumindest scheint Klärungsbedarf über die künftigen Rollen einzelner Verantwortlicher zu bestehen.
Ende Juni war gerüchteweise durchgesickert, das Münchner Ketchum-Büro werde in Emanate umfirmieren und den bisherigen Namen an Pleon weiterreichen. Obwohl diese Variante eine bestechende Logik besitzt – man hätte sowohl Konkurrenzkonflikte bei Kunden als auch Integrationsprobleme der bisherigen Ketchum- und Pleon-Welten vermieden –, hieß es später halboffiziell, die Fusion komme wie geplant und die Zweitmarke unabhängig davon, wahrscheinlich „in den kommenden Monaten“.
Bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe gab es zu der Angelegenheit keine eindeutige Stellungnahme. „Ja, der Prozess ist unglücklich gelaufen“, bekannte ein Mitglied der Führungsriege gegenüber dem PR Report und warb um Verständnis: Bei einem solchen Projekt seien eben „viele Dinge unter den Beteiligten zu klären“. Ganz offensichtlich.(sv/bb)

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