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15.03.2011   News
Henkel-PR-Manager zu Haft verurteilt
 
Der ehemalige Sponsoring- und Corporate-Affairs-Manager des Konsumgüterherstellers Henkel ist vom Düsseldorfer Landgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Kai von B. soll zusammen mit einem Komplizen, dem vorbestraften Kaufmann Thomas H., Forderungen in Höhe von 45 Millionen Euro gegen den Konzern erfunden und im Rahmen sogenannter Factoring-Geschäfte weiterverkauft haben. Thomas H. muss für fünfeinhalb Jahre hinter Gitter. Aufgeflogen war der Betrug, als der Rennstall Brawn GP einen Sponsoringvertrag über 90 Millionen Euro prüfte, mit dem Henkel angeblich in die Formel 1 einsteigen wollte. Daraufhin erstattete von B. Selbstanzeige und legte ein umfassendes Geständnis ab.
 

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