Please wait...
News / Sofas und Sessel für Übersee
German Interior setzt auf Nachfrage nach hochwertigen deutschen Möbeln
15.03.2011   News
Sofas und Sessel für Übersee
 
Die deutsche Möbelindustrie tritt künftig im Ausland unter der Dachmarke German Interior auf. Ins Visier genommen werden vor allem die wachsenden Mittelschichten der Schwellenländer.
Der Inlandsmarkt ist weitgehend gesättigt, da liegt es für die stark mittelständisch geprägte deutsche Möbelindustrie auf der Hand, über den Tellerrand zu blicken und ihr Heil in Übersee zu suchen. Märkte wie Indien, China, Australien, aber auch die USA versprechen noch erhebliches Potenzial.
Ausdruck dieser Überlegungen ist das Branchenportal German Interior, das deutsche Möbelhersteller im Ausland als globale Dachmarke nutzen können. Bereits ab 150 Euro im Monat können sich etwa kleinere Mittelständler auf dem Online-Portal www.germaninterior.com präsentieren. Mittlerweile unterstützt auch der Verband der deutschen Möbelindustrie die Initiative von German Interior. Die Macher sehen ihr Baby damit auf dem Weg „zur global erkennbaren Dachmarke und zum wirksamen Marketing-Tool.“ Die Pressearbeit für die Dachmarke liegt bei MarketingFlow (Köln).
German Interior war bereits 2007 von Thomas Fischer ins Leben gerufen worden. Der Architekt und Möbeltischler hatte 1984 KFF Design gegründet und sammelte in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Erfahrungen im nationalen wie internationalen Möbelprojektgeschäft. Diese Tätigkeit führte ihn schließlich zur Idee der internationalen Branchen-Plattform für Premium-Einrichtungen aus Deutschland. German Interior verspricht, Kontakte und Fachanfragen direkt an Hersteller weiter zu leiten und für eine kontinuierliche Präsenz zu sorgen – im Netz wie auf Messen oder in Fachmedien.
Ähnlich wie der Verband der deutschen Möbelindustrie stimmt auch Lucas Heumann, der Hauptgeschäftsführer der Verbände der Holz- und Möbelindustrie Westfalen-Lippe, dem Ansatz von German Interior zu: „Insbesondere das Konzept von German Interior als virtueller Showroom ermöglicht es auch kleinen und mittleren Unternehmen, globale Märkte zu erschließen.“ Fischer setzte derweil auf die anziehende Nachfrage nach Premiummöbeln in den wachsenden Mittelschichten der großen Schwellenländer wie China oder Indien.
Foto: ZOW 2010

Magazin & Werkstatt