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News / GPRA-Motor auf Touren
Uwe Förster, Chefredakteur
14.03.2011   News
GPRA-Motor auf Touren
 
Eine „immense Bedeutungszunahme von Public Rela- tions“ erkennt das neu gegründete PR-Forum des GWA. Über den Wert dieser Aussage lässt sich trefflich streiten, ist sie doch der Feder von Agenturvertretern entsprungen, von denen die meisten hauptamtlich PR betreiben. Vor dem Hintergrund der Nähe zu den Werbern gewinnt sie an Gewicht. Und der Bedeutungszuwachs der PR im Verhältnis zur Werbung wird in jüngster Zeit gerade an dem Themengebiet festgemacht, mit dem sich das Forum als erstes beschäftigen will. Nämlich der Frage, wie man mit sozialen Netzwerken Geld verdienen kann und wo dabei Grenzen gesetzt sind. Dahinter steht auch die Erkenntnis, dass die Social Media keine Werbekanäle sind und PR hier klare Vorteile besitzt.
Die Gründung des Forums zeigt zudem, dass die Zeiten der Abgrenzungspolitik von Kommunikationsdisziplinen längst vorbei sind. So auch bei der GPRA, die die ermüdende Diskussion über „Wer hat den Lead?“ hinter sich gelassen hat und die sich in erster Linie wieder als Qualitäts- gemeinschaft der PR-Schaffenden versteht. Diese Rückführung geht mit einem neuen Selbstbewusstsein einher, das sich in der Initiative für ein „virtuelles Haus der Kommunikation“ manifestiert.

Dahinter verbirgt sich eine Einladung an andere Kommunikationsver-bände, eine Art Dauerarbeitskreis zu bilden. Er soll die politischen Interessen der Kommunikationswirtschaft artikulieren, wenn ein Thema auftaucht, das alle betrifft. Die GPRA ist erkennbar aktiver geworden. Die Geschwindigkeit, mit der der Verband agiert, mag manchem zu gering sein. Allerdings lassen die finanziellen Möglichkeiten auch hier kein Vollgas zu.

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