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14.03.2011   News
Insgesamt ein Minus
 
Gerhard A. Pfeffer („PR-Journal“) hat zum 14. Mal die Honorarumsätze von PR-Agenturen in Deutschland zusammengetragen. Ergebnis: Der Gesamthonorarumsatz sank um 3,4 Prozent.
Die 122 meldenden Agenturen nahmen 479,5 Millionen Euro Honorar ein. Ein Jahr zuvor hatten 143 Agenturen an der Erhebung teilgenommen und kamen auf 484,11 Millionen Euro. Der ermittelte Rückgang wurde auf Grundlage der vergleichbaren Agenturangaben errechnet, erstmals meldende PR-Agenturen (Pfeffer nennt unter anderen Grayling und Weber Shandwick) wurden nicht einbezogen. Unter Berücksichtigung des Umsatzplus’ von 8,7 Prozent im Jahr 2008 klingt das aktuelle Resultat zunächst einmal bedenklich. Doch „in ihrer Gesamtheit haben sich die Agenturen überraschend gut behauptet“, sagt Pfeffer. Nach dem, was aus dem Markt zuvor zu hören gewesen sei, habe er mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Seiner Meinung nach würden es vor allem Agenturen ohne klares Profil in Zukunft schwer haben.
Auch die Gesamtzahl der Mitarbeiter ging zurück: 112 Mitarbeiter wurden von den Agenturen, die verglichen werden konnten, weniger beschäftigt.
Das Führungstrio bilden Ketchum Pleon, Media Consulta und Hering Schuppener. fischerAppelt ist von Rang drei auf fünf zurückgefallen. Dahinter klafft eine Lücke. Der Sechstplazierte, A&B, weist nur 50 Prozent des fischerAppelt-Umsatzes auf.
Auffällige Zahlen: Etwa der Pro-Kopf-Umsatz von Hering Schuppener in Höhe von 207.000 Euro, der Abstieg von Leipziger & Partner von 20 auf 40 und der Aufstieg der Agentur achtung! von Platz 22 in die Top Ten (siehe „Pfeffer-Ranking“ 7. April 2009).

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