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News / Auspack-Jubel über Beamer-to-Go
Heiko Lammers verantwortet als Unit-Leiter bei Faktor 3 die Bereiche Online und Telekommunikation und ist Mitglied des hightech presseclub Hamburg. Kontakt: h.lammers@faktor3.de, www.linkedin.com/heikolammers
14.03.2011   News
Auspack-Jubel über Beamer-to-Go
 
„Unpacking“ – das ist eine beliebte Filmform von Technik-Freaks auf YouTube. Die Kamera immer dicht auf die Hände gerichtet, zeigen die Auspack-Filme, wie die neuen Gadgets aus ihrer Verpackung befreit werden und auf die mitgelieferten Bestandteile untersucht werden. Und nach weniger als drei Minuten ist die Show dann meist auch schon vorbei.
Herzlich willkommen also heute zum vertexteten Unpacking des MPro120 – dem Beamer-to-Go aus dem Hause 3M. Der Mini-Beamer für „eine neue Welt der Projektion“ sei ideal für den „spontanen Projektionseinsatz“ in kleiner Runde. Zusammen mit den Angaben über eingebaute Lautsprecher, volle VGA-Auflösung und eine Akkulaufzeit von bis zu 240 Minuten machte mich dies mehr als neugierig.
Der erste Auspack-Jubel brandet auf beim Anblick von gleich vier Länderadaptern für den Netzstecker – damit lässt sich der MPro120 ohne Probleme nicht nur in Berlin, sondern auch in London, Sydney und New York zum Einsatz bringen. Schade dagegen, dass Adapter für den direkten Anschluss an die Digitalkamera oder das Handy nicht beigefügt sind. Und der Beamer selber? Nicht viel größer als eine Zigarettenschachtel, angenehm in der Hand liegend, je ein Anschluss für den Netzstecker und das VGA-Kabel, eine kleine LED-Lampe und ein Rädchen zum Scharfstellen direkt daneben, oben ein einfaches, selbsterklärendes Bedienfeld und unten – tatsächlich – ein Gewinde für das mitgelieferte Stativ.
Und dann, nach weniger als fünf Minuten, ist der Beamer ausgepackt, mit Strom versorgt und an das MacBook angeschlossen. In Windeseile und mit vernehmbaren Lüftergeräuschen wirft er ein durchaus helles Bild an die Wand vor sich. Zugegeben, die Wand ist gerade mal einen Meter entfernt, aber das Bild ist heller und auch größer als erwartet.
Würde ich mit dem MPro 120 meine Freunde zum Heimkino-Abend einladen oder die nächste Präsentation mal eben kurz aus der Hosentasche zaubern? Wohl nicht, denn dafür reichen Leuchtkraft und vor allem auch die Bildschärfe nicht aus. Aber dem PR-Team schnell mal die Fotos vom Messe-Stand zeigen oder gemeinsam einen letzten Kontrollblick auf die Neukunden-Präsentation werfen – dafür ist der Beamer-to-Go auf jeden Fall geeignet.
Und wer sich noch etwas geduldet, der darf auf das Nachfolge-Modell hoffen. Denn in wenigen Wochen soll der MPro150 vorgestellt werden.

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