Please wait...
News / Image-Inventur 2.0
Das Tool „BuzzWatcher“ liefert Analysen und Ergebnisse in unterschiedlicher Darstellung
14.03.2011   News
Image-Inventur 2.0
 
Marketing- und PR-Experten wissen längst um die Wirkung von Social Media auf das Image und die Glaubwürdigkeit ihrer Produkte. Mit Monitoring- und Clipping-Diensten wie „Buzz-Watcher“ kann das Web 2.0 auf relevante Posts durchforstet und können die richtigen Strategien abgeleitet werden. Von Timo von Focht

Im hoch vernetzten Web 2.0 verbreiten sich Schlagzeilen mit der Schnelligkeit und Vehemenz von Grippeviren. Nicht selten krankt das Image eines Produktes oder Unternehmens an einem verärgerten Kunden, der viele Follower auf Twitter oder viele Fans auf Facebook hat. Und genau so schnell können gute Nachrichten – clever gestreut – Verkaufszahlen oder Webseiten-Besuche in die Höhe schnellen lassen. Denn ob auf Facebook, Twitter oder StudiVZ, ob in Blogs, Foren oder sozialen Netzwerken: Mehr als die Hälfte der Deutschen konsultiert vor einer Kaufentscheidung das Internet, und jeder Dritte ist selbst in einem sozialen Netzwerk aktiv, hat der ITK-Verband Bitkom herausgefunden. Darum folgen immer mehr Unternehmen und PR-Professionals den Kunden ins Web 2.0: Sie twittern und bloggen, pflegen Fan-Seiten auf Facebook, stellen Image-Filmchen auf YouTube ein. Und damit gewinnt auch das Social Media-Monitoring zusätzlich zur klassischen Medienbeobachtung stark an Bedeutung.

Filterfunktionen und Darstellungsoptionen
Professionelle Tools wie der „BuzzWatcher“ des Online-Intelligence-Anbieters AT Internet helfen Kommunikationsprofis dabei, die Daten aus dem Social Web qualitativ und quantitativ auszuwerten. Denn das Tool misst und analysiert den „Buzz“, also Unterhaltungen im Web 2.0, indem er auf Social Media-Plattformen nach bestimmten Schlüsselbegriffen, zum Beispiel nach Produkten oder Themen forscht. Dabei ist der „BuzzWatcher“ weit mehr als nur Kommunikationsüberwacher und Clipping-Dienst. Die Ergebnisse der Suche lassen sich nach bestimmten Quellen oder Suchbegriffen filtern und die Darstellung lässt sich je nach Aufgabenstellung – zum Beispiel Reputations- oder Produktmanagement, Konkurrenz- oder Themenanalyse – flexibel anpassen. Der „BuzzWatcher“ zeigt auf, wo die relevante Kommunikation stattfindet, welche User welche Inhalte produzieren, wie bestimmte PR- oder Marketing-Maßnahmen greifen, wo sich die wichtigsten Meinungsführer und Multiplikatoren aufhalten und wie etwa die Konkurrenz dasteht.

Trends und Meinungsführer entdecken
Mit diesem Wissen behalten Unternehmen nicht nur den Überblick über die Kommunikation im Social Web. Sie können auch aktiv auf die Belange der Kunden eingehen und ihre Aktivitäten entsprechend anpassen. Denn wer rechtzeitig Trends identifiziert, Meinungsführer entdeckt oder Mobber aufspürt, kann stark von den neuen sozialen Medien profitieren. Und wer es bleiben lässt, eben auch daran kranken.

Timo von Focht ist Country Manager für die D-A-CH-Region bei AT Internet in München, einem 1995 gegründeten Online-Intelligence-Anbieter.

Magazin & Werkstatt