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News / Nüchtern betrachtet
Uwe Förster, Chefredakteur
14.03.2011   News
Nüchtern betrachtet
 
Etwa 60 Prozent der Journalisten aus den Bereichen Wirtschaft und Fachmedien nutzen laut einer Umfrage von Octane PR Social Media täglich, die Nachrichtenagentur Reuters hat inzwischen Social Media-Richtlinien für ihre Mitarbeiter festgelegt... Der Fluss der täglichen Informationen zu Social Media-Angeboten reißt nicht ab. Auch die vorliegende PR Report-Ausgabe beschäftigt sich ausgiebig mit den digitalen Plattformen und dem Umgang mit ihnen, etwa in Zusammenhang mit dem Markt der Distributionsdienstleister (Seite 30) und was die Berücksichtigung in der PR-Ausbildung (Seite 42) betrifft.

Die Frage stellt sich zwangsläufig: Ist das nur ein vorübergehender Hype? Muss ich mich wirklich damit beschäftigen? Was gegen einen nur übertriebenen Rummel spricht, ist die ernst zu nehmende Experimentierphase, die offenbar in einigen Unternehmen eingeläutet worden ist. Die Potenziale von Coporate Blogs werden ausgelotet, die Möglichkeiten von Social Media sind gar nicht ausgeschöpft. Klar ist aber auch: Die gigantischen Erwartungen, die selbst ernannte Marketing-Gurus nähren, werden sich nicht erfüllen. Je nach Frustrationsgrad derjenigen, die sich auf den Social Media-Pfad begeben, wird es ein paar Jahre dauern, bis aus dem Trendthema Selbstverständliches geworden ist.

Am Donnerstag, 22. April, wird der PR Report die erfolgreichsten Menschen und Projekte der deutschsprachigen PR-Wirtschaft in 21 Kategorien auszeichnen. Sollten Sie noch keine Eintrittskarte für die Abend- veranstaltung in Berlin Ihr Eigen nennen, bietet sich ein kurzer Besuch der Seite prreport.de/awards an.
 

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