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17.12.2010   News
Nur wenige Change-Manager fühlen sich Veränderungen gewachsen
 

Die größte Schwachstelle bei der Bewältigung von Veränderungen in Unternehmen sehen Change-Experten in der begleitenden Kommunikation.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Agentur Burson-Marsteller gemeinsam mit den Marktforschern von Penn Schoen & Berland Associates zwischen Mai und Juli in zehn europäischen Ländern durchgeführt und nun veröffentlicht hat. Demnach haben gerade einmal 18 Prozent der 483 befragten Personal- und Change-Verantwortlichen das Gefühl, dass die Ziele und das Ausmaß von Veränderungen innerhalb des eigenen Unternehmens effektiv kommuniziert würden. Als Ursache identifizieren sie mangelhafte interne Kommunikationsstrukturen, die vor allem in Situationen, die einen Wandel des Unternehmens bedeuten, versagten.
Aktuell verfügt etwa die Hälfte der befragten Unternehmen über geregelte Change-Prozesse, obwohl 65 Prozent der Verantwortlichen ein solches Verfahren für sinnvoll halten.
Diese Ergebnisse sind besonders gewichtig, da die Hälfte der Befragten davon ausgeht, dass es in den kommenden zwei Jahren weitere strukturelle Umgestaltungen in ihren Unternehmen geben wird. Dabei fühlt sich weniger als ein Viertel der für interne Veränderungen Verantwortlichen in Europa ihren Aufgaben voll gewachsen. In Deutschland sind es 32 Prozent. 51 Prozent gehen davon aus, dass sie in den kommenden 24 Monaten gravierende Veränderungen umsetzen müssen. Dazu zählen 27 Prozent der Befragten organisatorische Restrukturierungen, 22 Prozent die strategische Neuausrichtung des Unternehmens und etwa 20 Prozent weitere Personalkürzungen.

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