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09.11.2007   News
PZOK: Beate Sohl macht Rückzieher
 

Beate Sohl steht nicht als Direktorin der am 1. Januar startenden Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK) zur Verfügung. Ihre entsprechende Mitteilung an GPRA, DPRG und BdP, die Trägerverbände der Prüfungsinstitution, löste eine Kettenreaktion unter den Beteiligten aus.

Karl-Martin Obermeier, Geschäftsführer der PZOK GmbH in Gründung, drückte in einem Schreiben an die Partnerinstitute der DAPR – noch ist sie für die Prüfungen zuständig – sein Bedauern über diesen Schritt der DAPR-Geschäftsführerin aus. Die Ausbilder zeigen sich irritiert. „Mich erbost, dass wir unseren Kursteilnehmern nicht sagen können, wann und unter welchen Bedingungen eine Prüfung im kommenden Jahr stattfindet“, sagt Daniela Burkhardt vom Münchner burcom-Institut. Sie setzte denn auch gleich einen Offenen Brief auf, in dem sie ihre „große Bestürzung“ über die Nachricht vom Verzicht Sohls ausdrückte.
Obermeier seinerseits beruhigt, dass sämtliche Prüfungen 2008 nach den alten Regeln stattfinden: „Natürlich wird geprüft.“ Wert legt er auch auf die Feststellung, dass das Finanzamt Berlin-Charlottenburg die Gemeinnützigkeit der PZOK anerkannt hat. Ob es einer Alternativkandidatin zu Sohl bedarf, da ist er sich nicht ganz sicher. Damit kehrt die Kettenreaktion zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Sohl begründet ihre Absage so: „Die Prüfungsabnahmen einschließlich der inhaltlichen Vorarbeit und Begutachtung der Leistungen wären ab Januar 2008 nicht mehr Bestandteil meiner Tätigkeit als Direktorin der PZOK.“ Außerdem seien keine Ressourcen für die Eigen-PR der Institution eingeplant. Offenbar besteht zwischen den Beteiligten Kommunikationsbedarf über die künftigen Aufgabenverteilung in der PZOK. (fb)
 

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