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05.10.2010   News
WeTab-Chef verursacht PR-Desaster und tritt ab
 

Helmut Hoffer von Ankershoffen, Geschäftsführer des deutschen WeTab-Herstellers Neofonie, hat mit zwei von ihm unter falschem Namen auf Amazon veröffentlichten Lobeshymnen auf das Apple-Konkurrenz-Produkt erneut für Wirbel gesorgt.

In einer offiziellen Stellungnahme räumte von Ankershoffen die verdeckte PR-Aktion ein: „Die beiden fraglichen Rezensionen auf Amazon habe ich privat verfasst ohne mich mit der übrigen Geschäftsführung oder unserer Kommunikationsabteilung abzustimmen.“ Als Fehler bezeichnete es der Manager, „nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden“. Seinen Posten als Geschäftsführer der WeTab GmbH will er bis auf weiteres ruhen zu lassen.
Der Journalist und Blogger Richard Gutjahr hatte das PR-Desaster am Sonnabend entdeckt.
Es ist nicht die erste Kommunikations-Panne, die das WeTab verkraften muss: Bei einer ersten Präsentation im April entpuppte sich das Gerät als nicht funktionsfähig. Der Verkaufsstart wurde von Mai auf September verschoben. Seit Mitte September ist das Gerät im Handel. Doch viele Kunden sind mit dem ursprünglich als iPad-Killer gefeierten Produkt unzufrieden. Daran hätten die zwei mittlerweile gelöschten Jubel-Besprechungen von von Ankershoffen auf Amazon sicherlich auch nichts geändert.
 

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