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News / Schlechte Noten für die Rechtskommunikation
06.09.2010   News
Schlechte Noten für die Rechtskommunikation
 

Eine Studie der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation München (MHMK) belegt extreme Defizite der amtlichen Rechtskommunikation. Für die Untersuchung wurde der Professionalisierungsgrad bei über 600 Justizbehörden und mehr als 400 Anwaltskanzleien erhoben.

Demnach rüsten Behörden und Kanzleien ihre Pressestellen massiv auf. Gleichzeitig geben mehr als 40 Prozent der Gerichte und Staatsanwaltschaften der eigenen Kommunikationsarbeit gerade einmal die Schulnote „befriedigend“, rund 20 Prozent lediglich „ausreichend“. Die Medienarbeit wird zu über 60 Prozent von Juristen ohne zusätzliche Kommunikationsausbildung verantwortet. Die Ergebnisse der Studie werden auf der Tagung „Litigation-PR: Alles was Recht ist“ am 16. September in München vorgestellt. Informationen unter www.mhmk.de/litigation.

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