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News / Vier Jahre Haft für Kai von B.
07.07.2010   News
Vier Jahre Haft für Kai von B.
 

Der ehemalige Sponsoring- und Corporate-Affairs-Manager des Düsseldorfer Konsumgüterherstellers Henkel ist vom Düsseldorfer Landgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Der 43-Jährige soll zusammen mit einem Komplizen, dem einschlägig vorbestraften Kaufmann Thomas H., Forderungen in Höhe von 45 Millionen Euro gegen den Henkel-Konzern erfunden und im Rahmen so genannter Factoring-Geschäfte an Firmen in Hamburg und Hürth bei Köln weiterverkauft haben. Thomas H. muss für fünfeinhalb Jahre hinter Gitter.
Aufgeflogen war der Betrug, als der Rennstall Brawn GP einen Sponsoringvertrag über 90 Millionen Euro prüfte, mit dem Henkel angeblich in die Formel 1 einsteigen wollte. Daraufhin zeigte sich von B. am 19. Oktober selbst an und legte ein umfassendes Geständnis ab.
Als Drahtzieher des Millionen-Betrugs gilt der Hochstapler Willi L., der vor Prozessbeginn an Krebs gestorben ist. L. hatte in den 1990er-Jahren als Anwalt Dr. Maximilian Jung unter anderen den damaligen Außenminister Klaus Kinkel und Kanzler-Gattin Hannelore Kohl getäuscht.
 

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