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News / PR Report Dienstleisteratlas 2007
30.08.2007   News
PR Report Dienstleisteratlas 2007
 
Zum fünften Mal hat der PR Report seinen Dienstleisteratlas vorgelegt. Die kompakte Übersicht über die Serviceanbieter der PR-Branche enthält Tabellen mit zentralen Leistungs- und Angebotsmerkmalen – ideal für Entscheider, die einen schnellen Überblick suchen. In allen Bereichen geht der Trend zu webbasierten Services. In der Evaluation ist mehr von Reputation die Rede, und die Versender geben das Faxen nicht auf.
Das Feld der Dienstleister ist weitgehend identisch mit dem des Vorjahres. Allerdings heißt Observer mittlerweile Cision und directnews/Hugin wird vom neuen Eigner, der Börse Euronext, zur Marke Hugin zusammengeführt. Noch allerdings tritt das Unternehmen unter dem alten Namen directnews auf. Auch in den Kategorien des Dienstleisteratlas gibt es in diesem Jahr kleine Änderungen. So wurde diesmal im Bereich Adressmanagement zusätzlich die tägliche Aktualisierung abgefragt. Der Grund: Durch die Digitalisierung werden die Abläufe schneller. So hatten wir bereits in den vergangenen Jahren bei der „mindestens monatlichen“ Aktualisierung immer häufiger die Anmerkung der Anbieter unterzubringen, dass sie ihre Adressen auch täglich überarbeiten. Durch die neue Kategorie herrschen hier nun klare Verhältnisse. In der Sparte Evaluation gibt es zwei wesentliche Änderungen. Unter dem Punkt „Auswerten“ ist der Unterpunkt „quantitativ“ nun wie „qualitativ“ ebenfalls in die Zweige „standardisiert“ und „individuell“ getrennt. Unter „Ausliefern“ wurde aus „Clippings elektronisch“ „Clippings als Linkliste“. Neu eingeführt ist die direkte Frage nach den Summaries. Damit kommen wir den Bitten mehrerer Anbieter nach, die gemäß ihrer Erfahrungen das Marktgeschehen so besser abgebildet sehen. Damit  haben wir zugleich auch in diesem Bereich für größere Klarheit gesorgt. In den vergangenen Jahren gab es zum Beispiel nicht selten die Nachfrage, wo eigentlich der Unterschied zwischen den Kategorien „elektronischer Versand“ und „Versand unmittelbar per Mail“ liege. Technisch bewegt eine Entwicklung die Szenerie derzeit ganz stark.Egal, ob Adressanbieter, Versender oder Monitoringdienst: Der Trend geht zu webbasierten Programmen. Im Adressbereich macht der Kroll-Verlag dies zum Beispiel mit seiner Excel-Anwendung Krollcontent vor. „Unsere Kunden haben uns gefragt, ob es die Daten der Taschenbücher nicht auch digital gibt“, sagt Sven Kroll, „und da sie über sehr unterschiedliche Software verfügen, haben wir uns für diese Excel-Lösung entschieden.“ Im Bereich Distribution ist Convento ein Beispiel für den Drang der Programme ins Netz. Mehrere Anwendungen stehen den Nutzern bereits online zur Verfügung. „Webbasiertes Arbeiten ist eindeutig auf dem Vormarsch“, kommentiert Convento-Chef Rainer Maassen, der die Verfügbarkeit auf jedem Rechner als Argument ins Feld führt. Auch Monitoring und Evaluation finden mehr und mehr im Internet statt. So bietet Cision, ehemals Observer, bereits seit Jahren webbasierte Lösungen für die Medienbeobachtung an. Für das kommende Jahr ist unter der Bezeichnung „Cision Point“ eine entsprechende Anwendung für den Bereich Adressmanagement geplant. Als „Treiber“ beim Thema webbasierte Lösungen hat Cision-Sprecherin Theres Essmann ihre internationalen Kunden ausgemacht: „Eine zeitnahe Belieferung etwa mit elektronischen Pressespiegeln ist über mehrere Zeitzonen hinweg sonst auch kaum möglich.“ Allerdings gebe es auf der anderen Seite auch immer noch objektive Probleme und subjektive Vorbehalte von Kunden gegen Webprogramme, sagt Essmann und zählt auf: „Große Datenmengen, Sorge um Vertraulichkeit von Informationen, Verlässlichkeit von Firewalls.“ Dennoch gehe der Zug unaufhaltsam in diese Richtung, gerade, weil inzwischen immer mehr Features wie medienanalytische Zusammenfassungen, Wettbewerberbeobachtungen und Individualisierungen genutzt werden können. Essmann: „Speziell für den täglichen Quickcheck, um auf dem Laufenden zu bleiben, ist die Online-Anwendung ideal.“Als weiteren, bereits länger anhaltenden Trend in der Evaluation hat die Cision-Sprecherin das Thema Reputation ausgemacht, das mit seinem Stakeholderbezug deutlich über das Image hinausweise. „Ein sehr controllingnahes Thema“, findet Essmann. Maassen ist in den letzten Monaten noch etwas aufgefallen. So sterbe das Fax wesentlich langsamer als gedacht: „Das Fax hält seine Nischen, zudem hat es den Vorzug spamresistent zu sein.“ Das wird manch Adressdienstleister und Versender, der sich über den Satz ärgerte, der Papierkorb stehe beim Faxgerät, gerne hören. (fb)Das <media 3009 - download>Booklet PR Report Dienstleisteratlas 2007</media> im handlichen A5-Format können Sie <media 3009 - download>hier downloaden</media>.

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