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Frank Behrendt
06.05.2010   News
Ketchum Pleon: Behrendt reicht‘s
 

"The retention of our staff was very high. At 83 per cent, so very low turnover (…) What you want to make sure is that you keep all of your top talent. And I think our track record for that was very strong in 2009”, erzählte ein gut gelaunter Ketchum-Präsident Rob Flaherty noch am Dienstag dem PR Report. Ein Top-Talent wird die Agentur nun verlieren: Frank Behrendt, CEO von Ketchum Pleon Germany.

Während des Agenturmeetings, das seit Mittwoch in Düsseldorf stattfindet, wurde durch eine Indiskretion bekannt, dass der 46-Jährige seinen Vertrag nicht verlängert hat und sich Anfang 2011 von der Agentur verabschieden wird.
In einer offiziellen Mitteilung heißt es, Ketchum Pleon Deutschland werde künftig von einem Executive Board geführt, dem außer Timo Sieg als Executive Chairman die Leiter der zwei größten Büros in Deutschland, Christiane Schulz (Berlin) und Dirk Popp (Düsseldorf), sowie David Scott als CFO angehören werden.
Im Juni vergangenen Jahres war die Verschmelzung von Ketchum und Pleon angekündigt worden. Ist dieser Integrationsprozess bereits rundum gelungen? Flaherty stellte fest: Merger bräuchten Zeit. “I think that’s what any merger is about: Working a way to a trust.” Ja, Vertrauen mag eine große Rolle spielen. Ein Zusammenschluss verlangt jedoch auch Geduld und eine gewisse Leidensfähigkeit. Mit anderen Worten: Die langwierigen Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse in einem Koloss wie Ketchum sind nicht jedermanns Sache und können einem wie Behrendt ganz schön zu schaffen machen. (fo)
 

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