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News / Tolle Premiere
Volle Hütte beim ersten PR Report Camp in Berlin. (Foto: Jens Jeske)
21.11.2017   News
Tolle Premiere
 
Jedes Jahr zeichnen die PR Report Awards die besten Cases aus - so auch letzten Donnerstag. Große Besonderheit diesmal: Vor den traditionell am Abend stattfindenden Awards gab es das PR Report Camp. Die Leipziger PR-Studenten (LPRS) waren dabei.
Der Veranstaltungsort, das KOSMOS in Berlin, verwandelte sich bereits ab 9 Uhr morgens zu einem Ort des Austauschs und der Inspiration rund um PR-Themen. Das PR Report Camp wurde dabei speziell für PR-Studierende ausgerichtet.
Verschiedene Veranstaltungsformate, wie das PR Report Karriereforum oder das PR Report Influencer Camp, ermöglichten den Studierenden, sich über einen möglichen Berufseinstieg bei den anwesenden Unternehmen und Agenturen zu informieren, und sich über aktuelle Themen der Branchen auszutauschen.
Darüber hinaus wurden über den ganzen Tag verteilt eine Auswahl der besten PR-Projekte Deutschlands vorgestellt (alle Cases gibt es auch auf YouTube) und die 30u30-Crew, darunter auch unsere aktiven Mitglieder Luisa Bißwanger und Melanie Tropper, stellten ihre für vier Start-ups kreierten Kampagnen vor. Abgerundet wurde das Programm durch Karriere-Gesprächsrunden, die im kleineren Rahmen stattfanden und von netten Add-Ons, wie einem Donut, einer Brezel oder einer Limo begleitet wurden.
Bei solch einer Veranstaltungen wollten auch wir, der LPRS - Leipziger Public Relations Studenten e.V. - natürlich nicht fehlen und nahmen daher die Einladung des PR Report, mittels eines für uns zur Verfügung gestellten Buses höchst komfortabel nach Berlin zu fahren, dankend an.
Im Laufe des Tages konnten wir viele Eindrücke sammeln und erneut feststellen, in welch einer spannenden und dynamischen Branche wir unterwegs sind. Zwei Fragen zogen sich dabei insbesondere durch den Tag:
Agenturen oder Unternehmen?
Eine Frage, die sich Berufseinsteiger in der PR wohl schon immer gestellt haben. Durch zwei Podiumsdiskussionen, zuerst mit Agentur- und anschließend mit Unternehmensvertretern, wurde diese Frage verstärkt auf die Bühne des ehemals als Großraumkino fungierenden KOSMOS gehoben.
Dabei waren es vor allem Fragen und Anmerkungen zum Thema Vergütung, die für kräftig Gesprächsstoff sorgten. Letzten Endes waren sich aber sowohl Podiumsteilnehmer als auch Publikum weitestgehend einig: Ob im Unternehmen, einer Agentur oder einer Beratung, wichtig ist, dass man für ein Thema brennt und eine Stelle findet, in der man seine Leidenschaften entfalten kann. Zudem bemerkte Anke Schmidt, Leiterin Communications & Government bei BASF: Es muss nicht immer Entweder/ Oder sein. Ein Wechsel zwischen Agentur und Unternehmen sei immer üblicher und nicht verkehrt!
Welche Fähigkeiten braucht der Kommunikator von morgen?
Nicht nur die Zukunft unserer Karrieren, auch die Zukunft der Branche allgemein und damit der des Kommunikators, standen an diesem Tag auf der Agenda. Welche Fähigkeiten braucht ein Kommunikator in einer Arbeitswelt, die zunehmend von Technik und Robotern geprägt sein wird?
Christian Lawrence, Partner der Brunswick Group, stellte sich in einem der Karriere-Gesprächsrunde dieser Frage und nannte vier Fähigkeiten, die aus seiner Sicht immer bedeutsamer werden: eigene digitale Erfahrung, das Brennen für ein oder zwei Themen, Wissen darüber, wie man Reichweite im digitalen Netz erzeugt und zuletzt ein Grundverständnis über Algorithmen.
Mit diesem und jede Menge weiterem PR-Branchen-Input später, machten wir Platz für die anschließend folgenden PR-Awards. Die zweistündige Busfahrt zurück nach Leipzig bot für uns die perfekte Gelegenheit, uns gegenseitig von unseren Eindrücken zu berichten.
Marie und Florentina fassten ihre Gedanken folgendermaßen zusammen:
“Es war insgesamt ein sehr spannender Tag mit sehr vielen Eindrücken. Allein deswegen, weil sehr viele Branchen und Agenturen mit verschiedenen Themenfeldern da waren. Der Workshop zur partizipativen Online-Kommunikation war sehr interessant, auch wenn der interaktive Part etwas gefehlt hat. Dennoch war es spannend, Eindrücke in das tägliche Leben von Bloggern wie Joab Nist von “Notes of Berlin” zu erhalten und außerdem zu hören, dass man nicht von Anfang an alles richtig machen muss, sondern alles ein Learning-Prozess ist. Großen Dank an dieser Stelle an den PR Report.” - Marie Schuster (LPRS, 3. Fachsemester Communication Management, Universität Leipzig)                     
“Ich fand den Tag auch sehr positiv, vor allem dadurch, dass man über die Theorie hinaus den Blick einfach mal weiter fassen konnte und merkt: Ok, wir sind in einer ziemlich coolen Branche, die einige tolle Arbeitgeber zu bieten hat! Durch die Cases konnte man außerdem sehen, was für coole Facetten das wirklich tägliche Arbeitsgeschäft annehmen kann. Das hat einfach nochmal sehr viel positive Bestätigung gegeben.
Auch wenn das Studium arbeitsreich ist und manchmal den Blick für das Ganze nimmt, steckt trotzdem eine Branche dahinter, die was bewegen will, diskussionsstark ist und in der ich mich richtig fühle. Das habe ich für mich total mitgenommen. Darüber hinaus fand ich das Setting sehr positiv, vor allem mit der Karrieremesse. Dadurch konnte man sehen, welche Player es in der Branche gibt, die sich außerdem sehr nahbar gezeigt haben und mit denen man sich sehr gut austauschen konnte. Alles in allem somit eine sehr schöne Veranstaltung und gerne wieder!” - Florentina Liefeith (LPRS, 3. Fachsemester Communication Management, Universität Leipzig)                                                                         
Text: LPRS Mitglied Stephanie Schopf (3. Fachsemester Communication Management, Universität Leipzig)
 

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