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News / Essing ein Erpresser?
02.02.2010   News
Essing ein Erpresser?
 
Anmerkung der Redaktion:
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat das Ermittlungsverfahren gegen Norbert Essing im März 2011 gemäß § 153a StPO ohne Schuldvorwurf eingestellt.


Zurzeit wird eine mögliche Strafanzeige gegen PR-Berater Norbert Essing geprüft.
„Mich gibt es gar nicht.“ So wurde der PR-Berater Norbert Essing vor einigen Jahren in der FAZ am Sonntag zitiert. Dass es ihn doch gibt und er kein bisschen unsichtbar ist, belegen angeblich Überwachungsvideos einer Autobahnraststätte bei Düsseldorf. Dort soll Essing am 26. Februar 2008 ein anonymes Fax an die Weberbank geschickt haben, den damaligen Arbeitgeber seines ehemaligen Kunden, SPD-Politiker Harald Christ. Darin soll er Christ der Pädophilie und des sexuellen Missbrauchs beschuldigt haben. Das hat Spiegel-Online am Sonntag berichtet. Christ lasse zurzeit durch den ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily eine Strafanzeige gegen Essing prüfen, schreibt das Magazin weiter.

Essing bestreitet die Vorwürfe laut Spiegel-Online. Er habe zwar, wie die Kamerabilder zeigen, von der Raststätte ein Fax verschickt, nicht jedoch an die Weberbank, sagte er gegenüber dem Online-Magazin. Zudem soll der Berater im Bundestagswahlkampf abträgliches Material über Christ, der damals Mitglied im SPD-Schattenkabinett gewesen ist, Journalisten verschiedener Medien angeboten haben. Dies bestreitet Essing ebenso wie Christs Aussage, Essing habe von ihm die Verlängerung seines alten Beratervertrages verlangt.
Zuletzt war Essing als Berater von Hans-Jörg Vetter in der Öffentlichkeit aufgetaucht. Der steht zurzeit wegen seiner zurückhaltenden Informationspolitik um seine Führung der Landesbank Baden-Württemberg in der Kritik.

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