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News / Agenturen zahlen deutlich schlechter
Fragestellung: „Wie hoch ist Ihr aktuelles Brutto-Jahresgehalt inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld, ohne Boni?“ Angaben in Euro bzw. in Prozent. n = 242
31.07.2017   News
Agenturen zahlen deutlich schlechter
 
PR-Profis in Unternehmen erhalten im Schnitt deutlich mehr Geld als Mitarbeiter von Agenturen. Das ist ein Ergebnis des neuen Trendbarometers der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG).
Demnach liegt die Quote derer, die zwischen 50.000 und 70.000 Euro sowie zwischen 70.000 und 100.000 Euro im Jahr bekommen, auf Unternehmensseite deutlich höher.
Kein Wunder also, dass mehr Befragte aus der Unternehmenskommunikation sagen, dass ihr Einkommen angemessen sei – während mehr Agenturleute ihr Gehalt als „deutlich zu niedrig“ einschätzen. Wobei in der Statistik wohl berücksichtigt werden muss, dass das Durchschnittsalter der Mitarbeiter in Agenturen deutlich geringer sein dürfte. Agenturen tragen den größeren Teil der PR-Ausbildung, Unternehmen locken die fertigen Fachleute mit höheren Gehältern.
Diese Diskrepanz werde es auch künftig geben, obwohl Agenturen nachgezogen hätten, sagt der Personalberater Ulrich Schuhmann. Ausnahme: Top-Kommunikationsberatungen, die teilweise Gehälter zahlen würden, bei denen selbst einige Unternehmen nicht mithalten können.
„Es gibt große Unterschiede innerhalb des Agenturgefüges“, ergänzt Schuhmanns Kollege Christian Löcker. „Bei reinen Digitalagenturen ist das Gehaltsgefüge moderater geblieben“, sagt der HR-Experte. „Da entwickeln sich die Geschäftsmodelle auch noch ein bisschen, da gab es noch kein definiertes Pricing.“
Das Trendbaromter untersucht Gehälter, Honorare, Budgets, Vergabepraxis und generelle Trends im Berufsfeld PR. Es basiert auf den Angaben von 582 Befragten - Mitglieder und Nicht-Mitglieder der DPRG - aus dem Frühjahr 2017. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Bürker (Hochschule Landshut) wurde die seit 1997 vom Berufsverband vorgelegte Untersuchung neu konzipiert. Bestellen unter: http://dprg-online.de/trendbarometer

Tipp: Der neue PR Report beschäftigt sich mit den Ergebnissen des Trendbarometers in Bezug auf die Digitialisierung: Bots, Big Data, Monitoring – lesen Sie in der aktuellen Ausgabe, wo Kommunikatoren ihre größten Schwächen verorten.
Hier können Sie das Magazin als E-Paper oder Printausgabe bestellen. Oder im iKiosk.

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