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29.06.2007   News
Trotz geringen Gehalts zufrieden mit PR-Job
 
In Großbritannien sind die PR-Schaffenden nicht sonderlich zufrieden mit ihrem Job. Anders sieht es hierzulande aus: Die Öffentlichkeitsarbeiter mögen zumindest ihr Aufgabengebiet.
In Großbritannien ist der PR-Beruf nicht sonderlich beliebt. Als Lebensaufgabe kann sich das kaum einer der Nachwuchskräfte vorstellen – insgesamt 80 Prozent der Junior-Berater möchten sich nach zehn, 32 Prozent nach spätestens fünf Jahren nicht mehr mit PR beschäftigen. Gerade mal 51 Prozent würden den Berufsweg erneut einschlagen. Als einer der Gründe für die Unzufriedenheit werden Agentur-Strukturen genannt, bei denen Mitarbeiter auf den unteren Stufen einem hohen Druck ausgesetzt seien. Das ergab der Front Line Survey der britischen Public Relation Consultants Association (PRR Newsletter vom 16. Feb. 2007). Wie es um die Zufriedenheit mit dem PR-Beruf in Deutschland aussieht wollte der PR Report in Zusammenarbeit mit Faktenkontor und news aktuell wissen. Ein entsprechender Fragekomplex wurde in den aktuellen PR-Trendmonitor integriert, bei dem knapp 1.500 PR-Schaffende aus allen PR-Bereichen befragt wurden. 85 Prozent würden den PR-Beruf erneut wählen. Aber: Ein Viertel der Angestellten in Pressestellen sind nicht zufrieden, in Agenturen sind es 29 Prozent. Zu geringes Gehalt und Überstunden werden dafür verantwortlich gemacht. 31 Prozent der Agenturmitarbeiter und 39 Prozent der Kollegen in Pressestellen beklagen ihr Gehalt. Dass die Beschäftigten es dennoch bei ihrem Arbeitgeber aushalten, liegt an interessanten Projekten und vielfältigen Kontakten. Wenn schon die Kasse nicht stimmt, so hat man also immer jemanden, dem man sein Leid klagen kann: Geteiltes Leid ist halbes Leid.  (pb)
 

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