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18.01.2017   News
Wie deutsche Firmen in China kommunizieren
 
Wie deutsche Unternehmen ihre Kommunikation im Reich der Mitte gestalten sollten, haben sich die Beratungsfirmen Hering Schuppener und Finsbury gefragt und dazu 20 Kommunikationschefs deutscher DAX-, MDAX und großer Familienunternehmen in China befragt. Die Analyse der Interviews hat drei Kernergebnisse gebracht, eines davon ist auch zum Titel der Auswertung geworden: "Think Global, Act Chinese".

"'Act Chinese' ist das zentrale Motto, um als deutsches Unternehmen in China erfolgreich zu kommunizieren", sagt Claudia Kosser, Associate Director bei Hering Schuppener. "Zutaten zum Erfolg sind ein lokales Team, eine authentische China-Story und vertrauensvolle Beziehungen mit den lokalen Medien."

Die Interviews haben laut Kosser des Weiteren gezeigt, dass an der Kommunikation über die sogenannten Sozialen Medien kein Weg vorbeiführe, weil die Bevölkerung sehr online-affin sei und der chinesische Medienmarkt groß, aber zerklüftet.

Schließlich kam heraus, dass es den Teams in der deutschen Zentrale und in den chinesischen Büros oft an Sensibilität für kulturelle Befindlichkeiten fehle. Es gebe demnach einen Bedarf an Führungskräften und Mitarbeitern mit Gespür für die jeweilige Kultur, teamübergreifenden Zielen und Möglichkeiten für den regelmäßigen persönlichen Austausch.

Die Interviews mit den Unternehmensvertretern drehten sich um zahlreiche Aspekte von Kommunikation - von der Teamstruktur über die Arbeit mit den traditionellen Medien und den Sozialen Medien bis zur Positionierung des in China verantwortlichen CEOs. Die Studie kann als Hardcopy bei Hering Schuppener bestellt werden.
 

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