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18.01.2017   News
Das Vertrauen implodiert
 
Das Vertrauen in Regierungen, Nichtregierungsinstitutionen (NGO), Unternehmen und Medien ist so stark zurückgegangen wie in noch keiner der 16 bisherigen globalen Befragungen des "Edelman Trust Barometer". Für mehr als die Hälfte der Befragten (53%) ist das aktuelle System gescheitert, weil es unfair sei und wenig Hoffnung für die Zukunft biete. Etwa jeder Siebte (15%) hält es für intakt. Rund ein Drittel der Befragten ist unsicher.

Auch unter den Eliten ist das Vertrauen in das System gesunken. Jeder Zweite (48%) aus dem obersten Einkommensquartil, der Akademiker (49%) und der "Info-Elite" (51%) halten das System für gescheitert.

Das Vertrauen in die Medien sank auf 43 Prozent und steht in 17 von 28 Ländern auf einem Tiefstwert. Der Vertrauenswert in die Regierungen sank in 14 Ländern auf nun 41 Prozent. In der Hälfte der untersuchten Länder ist die Regierung die am wenigsten vertrauenswürdige Institution. 

Die Glaubwürdigkeit von CEOs sank in allen 28 Ländern – im Schnitt um 12 Prozentpunkte – auf 37 Prozent, ebenfalls ein Tiefstand. Regierungsvertreter gelten mit einem Wert von 29 Prozent als am wenigsten vertrauenswürdig. 

Der Vertrauensunterschied in der informierten Öffentlichkeit und der allgemeinen Bevölkerung hat sich auf 15 Prozentpunkte ausgeweitet. In den USA ist er mit 21 Prozentpunkten am stärksten ausgeprägt, gefolgt vom Großbritannien (19) und Frankreich (18). In 20 von 28 Ländern misstraut die allgemeine Bevölkerung den Institutionen. Die informierte Öffentlichkeit gibt dies in sechs Ländern zu Protokoll.

Edelman hat für die 17. Ausgabe des Trust Barometer 33.000 Menschen in 28 Ländern befragt. Link zu den Ergebnissen


 

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