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Die Top-10 des Unicepta-Rankings
27.12.2016   News
Henkel-CEO Van Bylen hat das beste mediale Image
 
Hans Van Bylen, seit Mai 2016 Vorstandsvorsitzender von Henkel, nimmt auf Anhieb die Spitzenposition im Unicepta CEO-Ranking ein. Van Bylen war in den vergangenen Quartalen im Imageranking Stufe für Stufe nach oben geklettert. Schon die Übernahme von des US-Konkurrenten Sun Products gleich nach seinem Amtsantritt goutierten die Medien als gelungenen Einstieg. Geholfen hat dabei auch, dass Van Bylen ein erfolgreiches Unternehmen übernommen hat. 

Das gute Image hat Van Bylen Unicepta zufolge auch seinem Vorgänger Kasper Rorsted (als CEO von adidas neu auf Platz 3) zu verdanken. Rorsteds Start bei dem Sportartikelhersteller begleiteten die Medien vor dem Hintergrund seines positiven Images als Henkel-CEO wohlwollend und bescheinigten ihm vor allem viel sportliche Disziplin.

Bill McDermott (SAP, von 3 (1. Hj.) auf 2) habe die Journalisten insbesondere durch seinen persönlichen Einsatz beim Kunden beeindruckt, heißt es in der Analyse. Mit dem erfolgreichen Ausbau des Geschäftsbereichs Cloud-Computing gelte McDermott als Treiber für die Zukunftsthemen maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz. Er sei "der neue Star der Deutschland AG" (Handelsblatt) und habe SAP zum derzeit wertvollsten Unternehmen Deutschlands gemacht.

Vonovia-Boss Rolf Buch landet auf Rang 4 des Rankings, gefolgt von Nikolaus von Bomhard (Munich Re) auf Rang 5.

Eine starke mediale Resonanz erhalten laut Unicepta auch die CEOs, die es schaffen, sich beim Thema digitaler Wandel als Vordenker und Erneuerer zu positionieren. So gilt Telekom-CEO Tim Höttges (von 9 auf 6) in der Berichterstattung als Verfechter digitaler Strategien und macht aktuell die Cybersicherheit zur Chefsache, während Dieter Zetsche (Daimler, von 6 auf 7) mit dem Programm "Leadership 2020" den Kulturwandel seines Unternehmens vorantreibt.

Infineon-Chef Reinhard Ploss belegt Rang 8 des Rankings. 

Siemens-Chef Joe Kaeser (von 17 auf 9) positioniert sich den Rankingmachern zufolge erfolgreich zur Digitalisierung der Industrie und auch Oliver Bäte (Allianz, von 7 auf 10) gilt als Erneuerer mit Blick auf den digitalen Wandel, etwa durch die Kooperation des Versicherers mit digitalen Start-ups.

Für das CEO-Ranking hat Unicepta fast 36.000 Beiträge des Jahres 2016 in deutschen Leitmedien ausgewertet und auf ihre Tonalität hin untersucht. Als Grundlage dienen Ergebnisse aus dem Unicepta "DAX-Benchmark", der die Berichterstattung zu allen DAX-Konzernen und ihren Vorstandsvorsitzenden kontinuierlich erfasst.

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