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Lutz Meyer
15.12.2016   News
Lutz Meyer gründet Fullberry
 
Lutz Meyer ist wieder da: Fullberry Foundation heißt sein neues Baby, von Meyer als „Hybrid aus Thinktank und Agentur“ beschrieben. Die Firma sitzt in Berlin, hat bereits vier Mitarbeiter und soll noch größer und stärker werden. „Bei vier Mitarbeitern wird es wohl nicht bleiben“, sagte der 48-Jährige.
Kunden gibt es auch. „Aktuell arbeiten wir zusammen mit der Münchner Sicherheitskonferenz, der BMW-Stiftung, der Bill Gates Stiftung und anderen an der Vernetzung der deutschen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik“, erklärte Meyer. „Wir brauchen mehr Wirkung für unser deutsches Engagement in der Welt, damit vor allem in Afrika nicht weitere Fluchtbewegungen entstehen. Das geht nur mit besserer Koordination und neuen Ansätzen. Diese entwickeln wir.“ Fullberry sei keine Konkurrenz zu Blumberry, bei der Meyer nach seinem Rückzug im März 2016 weiter stiller Gesellschafter ist. Der Commarco-Holding bleibe er auch verbunden.
Als nächstes Projekt plant er, das weltgrößte Politikfestival „Almedalen“ nach Deutschland zu holen. Beim Vorbild auf der schwedischen Insel Gotland treffen sich jedes Jahr über 35.000 Politiker aller Parteien, Journalisten, Wirtschaftsleute, NGOs und Bürger. Sogar die Nachrichtensendungen und Talkshows werden dorthin verlegt. „Als wenn man alle Parteitage zusammenlegen würde. Die Leute reden dort alle miteinander, über Parteigrenzen hinweg. Das ist gut für die demokratische Kultur, und das fehlt in Deutschland“, sagte Meyer.
Von Daniel Neuen

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