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News / Nur 17% der Unternehmen haben eine Digitalstrategie
Ergebnis der ... Unter digitaler PR wird dabei die Verbindung aus klassischen PR-Maßnahmen mit Content Marketing, Social Media sowie Suchmaschinenoptimierung zur Verbesserung ihrer Onlinepräsenz verstanden.
14.12.2016   News
Nur 17% der Unternehmen haben eine Digitalstrategie
 
Über 85% der PR-Profis erwarten in den nächsten fünf Jahren einen deutlich wachsenden Fokus auf Technologie und digitale PR in ihren Unternehmen. Allerdings hinken - besonders in Deutschland - die strategische Planung, die interne Akzeptanz, die Entwicklung von flexibleren Strukturen und die Weiterbildung von Mitarbeitern weit hinterher. Das zeigt eine internationale Umfrage von Mynewsdesk in Zusammenarbeit mit der Berghs School of Communication.

Über 80% der Befragten erwarten von der Digitalisierung eine stärkere Kontrolle ihrer Unternehmenskommunikation und einen besseren Überblick. Außerdem wird ihr eine zunehmende Rolle bei der Verwirklichung der Unternehmensziele zugeschrieben.

Auch in den geplanten Investitionen zeigt sich der neue Schwerpunkt: Die Mehrheit der Befragten planen mehr Ressourcen für Owned (35%), Shared (35%) und Earned Media (20%) und gerade mal ein Zehntel (10%) wird noch in den Paid Media Bereich investieren.

Noch mehr Investitionen für Owned Media (Entwicklung von Newsrooms, Blogs, Webseiten und eigenen Landing Pages) werden in Deutschland getätigt: Sogar 43% der deutschen PR-Manager planen im nächsten Jahr Zeit und Ressourcen für diesen Bereich. Für Earned Media (klassische Medienarbeit und Kommunikation mit Meinungsführern) sind es 23%, für Shared Media (Entwicklung von Social Media Aktivitäten und Community-Management) 29% und gerade mal 5% werden in Paid Media (Bezahlte Kommunikationsinhalte) fließen.

Im internationalen Vergleich ist allerdings die strategische Arbeit im Verzug: In nur 17% der deutschen PR-Abteilungen gibt es eine schriftlich festgehaltene Strategie für die digitale PR. International sind das 35%. 76% der deutschen PR-Manager haben keine Strategie und 7% wissen es nicht. Die Befragung zeigt, dass viele deutsche PR-Manager häufig noch ad hoc auf die veränderten Anforderungen reagieren.

Als Hindernisse für eine strategische Implementierung der digitalen PR werden von deutschen PR-Managern, neben den globalen Angaben, wie "mangelnde Zeit und Manpower für die Beschäftigung mit neuen Technologien" und "fehlendes Budget", besonders häufig auch "interne Akzeptanz/ internes Verständnis von Kollegen und Vorgesetzten" und "zu starre Strukturen" genannt.

Auch beim Thema Gesamtbudget zeigt die Befragung, dass Deutschland Nachholbedarf hat: Nur 27% der deutschen PR-Manager geben an, dass das Budget steigen wird. International sind es 63%. Hingegen sagen 52%, dass die Budgethöhe unverändert bleiben wird (international: 24%) und sogar 9%, dass das Budget kleiner wird (international: 2,5%).

Für die erste umfassende Studie unter dem Fokus "digitale PR" hat Mynewsdesk 2.500 PRVerantwortliche aus acht Ländern zu ihren Herausforderungen und zum Status quo in diesem Bereich befragt.

Link zum ersten Paper der Studie

 

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