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News / Bundeswehr wehrt sich gegen Dschungelcamp-Vorwurf
Die Kampagnen-Macher des Verteidigungsministeriums: Dirk Feldhaus und Jens Flosdorff (Foto: Uwe Grauwinkel, BMVG)
09.12.2016   News
Bundeswehr wehrt sich gegen Dschungelcamp-Vorwurf
 
"Kanonenfutter für von der Leyens Dschungelcamp", urteilte der "Bendler-Blogger" und PR-Berater Sascha Stoltenow über die Bundeswehr-Youtube-Serie "Die Rekruten". Kampagnenmacher Dirk Feldhaus aus dem Bundesverteidigungsministerium hält im Interview in der aktuellen Ausgabe des PR Reports dagegen: "Für so eine reißerische Zeile sollte man zumindest ein paar Folgen gesehen haben." Die Rekruten würden freiwillig mitmachen. "Alle wurden genau unterrichtet, was wir vorhaben. Wenn es Sorgen und Probleme gibt, sprechen wir darüber mit ihnen. Wenn sie scheitern, würden wir das zeigen wollen, aber nichts geschieht gegen ihren Willen. Wir sind keine Casting-Show."
Kritiker hatten auch moniert, die Serie würde vor allem positive Aspekte wie Sport, Abenteuer, Kameradschaft und Technik betonen, nicht das Kämpfen und Töten. Dazu sagte Jens Flosdorff, der Sprecher von Ministerin Ursula von der Leyen: "Wir zeigen die Grundausbildung, wie sie ist." Es werde Folgen geben, in denen die Rekruten über Tod und Verwundung diskutieren. "Wir wollen die Realität abbilden. Wir machen keinen Wochenendausflug in den Auslandseinsatz, um Kritikern entgegenzukommen."

Wie Flosdorff und Feldhaus die Arbeitgeber-Offensive der Bundeswehr entwickelt haben, mit der sie den "Grand Slam" der PR Report Awards für die beste Kampagne des Jahres abräumten, lesen Sie in der in der aktuellen Ausgabe des PR Reports.

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