Please wait...
News / Flut an "Meinungsführer-Inhalten" steigt unablässig
Drei von fünf Führungskräften weltweit fühlen sich von der Masse der Informationen erdrückt, 56 Prozent fühlen sich belästigt (Quelle: Hill+Knowlton Strategies/„The Economist Group“-Studie "Thought leadership disrupted: New rules for the content age")
28.11.2016   News
Flut an "Meinungsführer-Inhalten" steigt unablässig
 
60 Prozent der Führungskräfte auf Vorstandsebene und der leitenden Angestellten fühlen sich von der Menge der auf sie hereinprasselnden Informationen überfordert, mehr als die Hälfte davon gar gestresst. Dieser Informationsstrom reisst jedoch nicht ab. Im Gegenteil: Vier Fünftel der Kommunikations- und Marketingentscheider planen, in den kommenden zwölf Monaten noch mehr im Namen ihrer Organisationen oder von deren Mitarbeitern produzierte "Thought-Leader-Inhalte" - geistige Ergüsse von sogenannten Vordenkern und Meinungsführern - zu verbreiten.

Mit dem Einfluss von Vordenkern und deren gezieltem Einsatz in der Unternehmenskommunikation befasst sich die Studie "Thought leadership disrupted: New rules for the content age" von Hill+Knowlton Strategies und "The Economist Group". Dazu wurden mehr als 1600 Führungskräfte weltweit befragt. Aus den Antworten geht unter anderem hervor, dass Marketingverantwortliche auf einen Thought Leadership-Ansatz als strategisches Instrument setzen, um Zielgruppen mit Informationen, Analysen und Betrachtungen Impulse zu verleihen und um folgende Kommunikations- und Geschäftsziele zu erreichen:

Differenzierung: 47 Prozent
Anerkennung eines Unternehmens oder von Personen: 42 Prozent
Markenbekanntheit steigern: 34 Prozent
Umsatz steigern: 27 Prozent
Den Weg in einen neuen Markt oder hin zu einer Neuausrichtung ebnen: 20 Prozent
Unterstützung der Unternehmenspolitik: 17 Prozent.

Allerdings nutzen momentan nur 8,8 Prozent der Marketingverantwortlichen Inhalte von Meinungsführern, um sich bei gesellschaftspolitischen Themen einzubringen.

"Wir empfehlen Vordenkern wie etwa Vorständen, sehr strategisch vorzugehen und auf qualitativ hochwertige und möglichst exklusive Inhalte zu setzen", sagt. Ernst Primosch, CEO und Chairman der DACH-Region von Hill+Knowlton Strategies. "Nur damit schaffen sie es, mit ihren Botschaften Vertrauen, Relevanz und eine eigene Community aufzubauen. Und sie brauchen eine Community, da bis zu 60 Prozent der Reputation eines Unternehmens am Top-Management hängt. Kein anderer Faktor ist bedeutender."

Mehr Informationen sind unter http://tldisrupted.com zu finden.
 

Newsletter

Sie wollen immer auf dem Laufenden sein?

Magazin & Werkstatt