Please wait...
News / PR-Gehälter stagnieren
04.08.2016   News
PR-Gehälter stagnieren
 
Viele PR-Schaffende mussten im letzten Jahr ohne Gehaltserhöhung auskommen. Gut ein Drittel der Beschäftigten in Pressestellen (36 Prozent) und fast jeder zweite in PR-Agenturen (45 Prozent) findet heute den gleichen Betrag auf dem Konto wie bereits zwölf Monate zuvor. Das ergab eine Umfrage von news aktuell und Faktenkontor, an der 650 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben.

In den Unternehmen sind die Gehälter bei einem guten Drittel um bis zu vier Prozent gestiegen (36 Prozent der Befragten). Bei den PR-Agenturen bilden jene Gewinner die größte Gruppe, die sich über ein Gehaltsplusvon mehr als zehn Prozent freuen können (20 Prozent der Befragten). Dies lässt den Umfrage-Machern zufolge den Schluss zu, dass hohe Gehaltssprünge in PR-Agenturen anscheinend öfter vorkommen als in Pressestellen. In Firmen, die 500 bis 1.000 Mitarbeiter haben, berichtet mehr als ein Drittel der Befragten (39 Prozent) von einer Steigerung zwischen fünf und zehn Prozent (zum Vergleich: alle Pressestellen 17 Prozent).

Zufriedenheit

Insgesamt sind die Beschäftigten in der PR-Wirtschaft mit ihrem Gehalt weitgehend zufrieden. Zusammengerechnet sagen die PR-Profis in Unternehmen und PRAgenturen zu fast zwei Dritteln, dass sie mit ihren Bezügen einverstanden sind (neun Prozent "sehr zufrieden", 54 Prozent "eher zufrieden").

Mitarbeiter in den Unternehmenspressestellen sind zufriedener mit ihren Bezügen. So sehen 70 Prozent aus den Pressestellen ihre Bezüge positiv (61 Prozent "eher zufrieden", neun Prozent "sehr zufrieden"). In den PR-Agenturen sind es dagegen nur 55 Prozent (45 Prozent "eher zufrieden", zehn Prozent "sehr zufrieden").

Etwa jeder zwanzigste PR-Profi hält sich für unterbezahlt und ist mit seinem Gehalt "sehr unzufrieden". Das gilt insbesondere für die Angestellten in PR-Agenturen mit 50 bis 100 Mitarbeitern. Hier ist knapp jeder fünfte "sehr unzufrieden" (18 Prozent).

Erfolgsabhängige Bezahlung

In den Unternehmen erhält jeder Zweite (50 Prozent) keine Boni. In PR-Agenturen liegt dieser Anteil ein wenig höher (59 Prozent). Wenn in Unternehmen doch erfolgsabhängig gezahlt wird, dann meistens zwischen einem bis fünf Prozent des Jahresgehaltes. Das gilt für 16 Prozent der Angestellten. In PR-Agenturen liegen Boni meistens bei mehr als 15 Prozent des Jahresgehaltes.

 

Newsletter

Sie wollen immer auf dem Laufenden sein?

Magazin & Werkstatt